«Jeder Rappen zählt» 2015

Einsatz der Spendengelder von «Jeder Rappen zählt» von 2009 bis 2014

  • 18.11.2015
  • «Jeder Rappen zählt» 2015

Die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» von Schweizer Radio und Fernsehen SRF sowie der Glückskette findet dieses Jahr zum siebten Mal statt. Wie wurden die Spendengelder der vergangenen Aktionen eingesetzt?

2014 sammelte JRZ insgesamt 7'018'137 Franken für Familien auf der Flucht. Damit konnten bisher neun Projekte von sieben verschiedenen Partnerhilfswerken finanziert werden. Dabei erhielten die Flüchtlinge und intern Vertriebenen Nothilfe in Form von Nahrungsmitteln, Wasser, Unterkünften sowie medizinischer und psychologischer Hilfe- Zudem wurden die Lebensbedingungen in- und ausserhalb der Flüchtlingslager verbessert. Mehr Informationen zu den Projekten von JRZ 2014 finden Sie hier ».

2013 fand JRZ in einer kleineren und mobilen Form statt. Gesammelt wurde für Kinder in Slums. Es kamen 3'234'489 Spendenfranken zusammen, womit bisher sieben Partnerhilfswerke der Glückskette insgesamt zehn Projekte umsetzten, welche zum Ziel haben, die Lebensbedingungen von Kindern in Slums zu verbessern. Mit 15 % der Sammlung, sprich 485'183 Franken, werden Kinder in der Schweiz unterstützt, welche sich in einer Notsituation befinden.
Mehr Informationen zu den Projekten von JRZ 2013 finden Sie hier ».

«Wasser» war das Thema von «Jeder Rappen zählt» 2012. Das Ziel war, mit dem gesammelten Geld den Menschen in Entwicklungsländern einen besseren Zugang zu Trinkwasser und zu besseren hygienischen Bedingungen zu verhelfen. Die Glückskette hat mit dem gesammelten Geld 24 Hilfsprojekte von 14 Partnerhilfswerken in 18 verschiedenen Ländern mitfinanzieren und somit die gesammelten 7,5 Millionen gespendeten Franken bereits vollständig eingesetzt.
Mehr Informationen zu den Projekten von JRZ 2012 finden Sie hier ».

Das dritte Mal fand JRZ im Jahr 2011 statt und es wurde für Mütter in Not gesammelt. Insgesamt wurden 7'310'224 Franken gespendet. Es konnten knapp 1200 Gesuche von Müttern in Not in der Schweiz berücksichtigt werden, die mit 1'243'740 Franken unterstützt wurden. Zudem wurden 23 Projekte von 12 Partnerhilfswerken in 15 Ländern von der Projektkommission bewilligt.
Mehr Informationen zu den Projekten von JRZ 2011 finden Sie hier ».

Ein Jahr zuvor – 2010 – konnten 11'526'209 Franken für Kinder gesammelt werden, die Opfer von Kriegen wurden. Für bisher 11,3 Millionen Franken haben 18 Partnerhilfswerke in 18 Ländern 41 Projekte umgesetzt.
Mehr zu den Projekten von JRZ 2010 finden Sie hier ».

Das erste Mal fand JRZ im Jahr 2009 statt. Es wurden 9'348'113 Franken für den Kampf gegen Malaria gespendet. Damit konnten 15 Partnerhilfswerke der Glückskette 30 Projekte in 18 Ländern durchführen.
Mehr zu den Projekten JRZ 2009 finden Sie hier ».

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.