Überschwemmungen Balkan

Überschwemmungen Balkan: laufende Minenräumung und geplanter Wiederaufbau

  • 29.07.2014
  • Überschwemmungen Balkan

© SRK, Amer Kapetanovic

Nach den verheerenden Überschwemmungen im vergangenen Mai nach tagelangem Regen in Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien hat die Glückskette bis heute Spenden in der Höhe von 4,6 Millionen Franken gesammelt. Gegenwärtig sind fünf Partnerhilfswerke der Stiftung in den betroffenen Regionen aktiv.

ADRA und das Schweizerische Rote Kreuz haben bereits am Tag nach der Katastrophe in Serbien und in Bosnien-Herzegowina mit der Räumung von Häusern, Schulen und Spitälern und deren Entfeuchtung und Desinfizierung begonnen.

In Bosnien-Herzegowina rissen die Fluten Minen aus dem Krieg von 1992 mit. Handicap International hat die betroffenen Gebiete markiert und damit es zu keinen Unfällen kommt, die Bevölkerung auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Die Glückskette unterstützt auch ein Minenräumungsprojekt der schweizerischen Stiftung Digger, die seit mehreren Jahren vor Ort aktiv ist; mit Hilfe einer Maschine neuster Generation werden die Minen geräumt und das Gelände wieder sicher gemacht.

Parallel zu diesen Sofortmassnahmen planen die Hilfswerke den Wiederaufbau und die Rehabilitation von Häusern. Caritas Schweiz, das Schweizerische Rote Kreuz und das HEKS werden der Projektkommission dazu demnächst drei umfassende Projekte in Serbien und Bosnien-Herzegowina unterbreiten.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.