Zyklon Myanmar/Burma

3 Millionen gespendet - Hilfe kommt an

  • 23.05.2008
  • Zyklon Myanmar/Burma

© keystone

Die Wirbelsturm-Katastrophe in Burma bewegt weiterhin die Bevölkerung in der Schweiz: Bis am Freitagmittag hat die Sammlung der Glückskette zugunsten der Opfer des Zyklons "Nargis" die Drei-Millionen-Grenze erreicht.

«Die Hilfe kommt an, wir verteilen die Hilfsgüter mit eigenen Leuten und 200 einheimischen Freiwilligen», bestätigt der Schweizer Marcel Wagner, Leiter des Hilfswerks ADRA in Myanmar. Das Partner-Hilfswerk der Glückskette, das seit 15 Jahren in Burma mit Projekten präsent ist, hat bereits Tonnen von Hilfsgütern aus mehreren Ländern - auch aus der Schweiz - direkt bei den Betroffenen verteilen können. Küchen- und Hygienesets, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Material für Notunterkünfte werden zum Teil mit Booten in den schwer zugänglichen Zonen des Irrawaddy-Deltas verteilt. Auch MSF (Aerzte ohne Grenzen) und die Föderation des Roten Kreuzes melden, dass die Hilfe bei den Opfern ankommt. Caritas, Swissaid, Terres des hommes und Stiftung Kinderdorf Pestalozzi sind mit Hilfsoperationen engagiert. Bis jetzt hat die Glückskette finanzielle Unterstützung für rund 800'000 Franken zugesichert und disponiert täglich weiter.

Die Sammelaktion der Glückskette geht weiter und Spenden sind erbeten übers Postkonto 10-15000-6  (Vermerk Burma/Myanmar).

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

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    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.