Zyklon Myanmar/Burma

Projekt der Woche: Hilfe für 18 000 Opfer des tropischen Wirbelsturms Nargis

  • 18.07.2008
  • Zyklon Myanmar/Burma

© keystone

Zyklon Nargis wütete im Irrawaddy-Delta vor mehr als zwei Monaten mit enormer Gewalt und brachte grosses Leid über die Region. Zahlreiche Betroffene kämpfen immer noch um das tägliche Überleben. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten erreichte die Nothilfe viele der betroffenen Frauen, Männer und Kinder. Dank dieser internationalen und lokalen Unterstützung können die Menschen einer besseren Zukunft entgegen sehen.

ADRA Schweiz, und weitere Partnerorganisationen der Glückskette, welche bereits vor dem 2. Mai 2007 im Land präsent waren, konnten den Opfern rasche Nothilfe leisten.

Die Glückskette hat ADRA Schweiz und ihrer lokale Partnerorganisation ADRA Myanmar finanzielle Unterstützung für ein Nothilfeprojekt zugesichert. Das Projekt unterstützt Überlebende welche vom tropischen Wirbelsturm und seiner 3,5 Meter hohen Flutwelle mit voller Wucht getroffen wurde.

ADRA verteilt bei äusserst schwierigen Bedingungen Bettwaren, Moskitonetze und Hygienesets (Eimer, Seifen, Zahnbürsten und Wäscheartikel) an 3600 Familien, welche in den Auffanglagern von Labutta und Myaugmya Zuflucht fanden.
Das Projekt ist Teil eines weltweiten Unterstützungsprogramms in den Bereichen Lebensmittelhilfe, Wasser und medizinischer Versorgung.

Ein bestehendes Netzwerk mit lokalen Organisationen vor Ort ist entscheidend für die wirkungsvolle Hilfe unserer Partner.
ADRA ist in Burma gut verankert und als humanitäre Hilfsorganisation durch die burmesischen Behörden anerkannt. Diese wandten sich kurz nach dem Durchzug von Zyklon Nargis mit einem Hilferuf an das Hilfswerk.
ADRA Schweiz ist seit zwei Jahren in Burma in der Ernährungshilfe tätig. Bereits seit 1993 hat ADRA Myanmar mehrere Projekte im Irrawaddy Distrikt durchgeführt und kann sich auf diese Erfahrungen abstützen.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.