Zyklon Myanmar/Burma

Projekt der Woche: Ein besseres Leben für die Bauern des Irrawaddy-Deltas

  • 30.07.2008
  • Zyklon Myanmar/Burma

© Swissaid

Schon vor dem Zyklon Nargis war das Leben für die Reisbauern im Irrawady-Delta schwierig. Der Nassreisanbau bildet in dieser Region die Haupteinkommensquelle. Der tropische Wirbelsturm zerstörte mit seiner enormen Gewalt viele Reisfelder und beraubte die Bauern ihrer Existenz. Sie stehen buchstäblich vor dem Nichts. Dank diesem Nothilfeprojekt der Glückskette erhalten die betroffenen Menschen Hoffnung und Aussicht auf eine bessere Zukunft.

Schätzungen gehen davon aus, dass durch den Zyklon mehrere 100'000 Menschen im Delta obdachlos geworden sind. In der ersten Zeit nach der Katastrophe fand ein Teil von ihnen Zuflucht in Tempeln und Klöstern. Weitere konnten durch die lokalen Rettungskräfte oder Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gerettet werden.

Swissaid, ein Partnerhilfswerk der Glückskette, kann die Betroffenen dank der Zusammenarbeit mit seinen Lokalpartnern unterstützen. Die Hilfswerke vor Ort sind mit den den Verhältnissen vertraut und haben direkten Zugang in das Katastrophengebiet. Zudem erweisen sich die über lange Zeit aufgebauten Beziehungen zu Dorfvorstehern, Mönchen, Behörden und Institutionen in dieser schwierigen Situation als sehr hilfreich.

Dank der Finanzierung dieses Projektes durch die Glückskette können 33'000 Menschen (6630 Familien) in den zerstörten Dörfen und den provisorischen Auffanglagern mit lebensnotwendigen Gütern wie Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamenten und Material für die Errichtung von Notunterkünften versorgt werden.

Nach dem Abschluss dieser Überlebenshilfe wird in einer nächsten Phase der Wiederaufbau und die Sicherung der Lebensgrundlage (livelyhood) der betroffenen Menschen folgen.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

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