Erdbeben Haiti

In Haiti gibt es wieder Anlass zu Hoffnung

  • 28.04.2011
  • Erdbeben Haiti

© tsr

Die von der Glückskette finanzierten Wiederaufbauprojekte in Haiti nehmen in verschiedenen Ortschaften in ländlichen Regionen langsam Gestalt an, obwohl sie noch immer durch Probleme mit Landrechten und der Infrastruktur, wie etwa unwegsamen Zufahrtsstrassen, behindert werden. Bis heute hat sich die Glückskette in Haiti mit 38 Projekten für insgesamt 29 Millionen Franken engagiert.

In der Region Gressier sind die ersten von Caritas konzipierten Häuser zu sehen, wie eine Reportage des Westschweizer Fernsehens für die Sendung «mitenand» (SF, Sonntag 25. April) zeigt. Ein betroffener Bewohner der Bergregion drückt das wiedergewonnene Vertrauen aus: «Jetzt, da man mit dem Bau von Häusern begonnen hat, schöpft die Bevölkerung neue Hoffnung.» Tatkräftige Hilfe statt ewiger Versprechen.

Häuser und Schulen wieder aufbauen

Häuser werden auch vom Schweizerischen Roten Kreuz in Palmiste à Vin gebaut; das HEKS unterstützt den Wiederaufbau von erdbebengeschädigten oder zerstörten Häusern in Petit-Goâve; ADRA und Medair engagieren sich ebenfalls im Wiederaufbau in Petit-Goâve bzw. in der Gemeinde Côtes de Fer. In verschiedenen Landesgegenden werden zurzeit auch Schulen wieder aufgebaut. 

Neben dieser Bautätigkeit geht es auch darum, die medizinische Versorgung, die Berufsbildung, psychologische Unterstützung und den Schutz der Kinder und von besonders verletzlichen Frauen zu gewährleisten. 

Zurzeit werden 10 neue Projekte geprüft und zahlreiche weitere sind in Vorbereitung. Über 66 Mio. Franken wurden gesammelt; damit können langfristige Projekte finanziert werden, die den Betroffenen die Rückkehr in ein selbständiges Leben ermöglichen.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.