Erdbeben Haiti

Glückskette: Nachhaltige humanitäre Hilfe für Haiti

  • 08.01.2015
  • Erdbeben Haiti

Fünf Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti, das grosse Teile des Landes zerstört hatte, sind die Partnerhilfswerke der Glückskette dabei, ihre Projekte abzuschliessen. Im Jahr 2014 entschied sich die Stiftung für die Finanzierung von sieben weiteren Projekten, welche die Resultate der Wiederaufbau- und Rehabilitationsphase festigen sollen. Seit Beginn der humanitären Hilfe in Haiti hat die Glückskette im Inselstaat 84 Projekte mit 61,8 Millionen Franken unterstützt. Es wurden 2700 Häuser repariert oder neu erstellt, 3300 Latrinen gebaut und 2500 Wasserreservoirs errichtet.

Die Glückskette verfolgte in Haiti konsequent den Ansatz, die Nothilfe mit dem Wiederaufbau und der Entwicklungszusammenarbeit zu verbinden. Die dazu im Jahr 2014 genehmigten Konsolidierungsprojekte beinhalten unter anderem Projekte zur Prävention und Risikominderung im Falle von Katastrophen, insbesondere Wiederaufforstungsprojekte. So werden die lokalen Strukturen gestärkt, wodurch die in der vorangehenden Phase lancierten Projekte von der Bevölkerung autonomer verwaltet werden können.

Mit dieser Strategie schliesst die Glückskette eine Lücke zwischen der Nothilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Nur wenige Stiftungen ermöglichen es ihren humanitären Partnerhilfswerken, solche nachhaltigen Projekte zu realisieren

Anlässlich des fünften Jahrestags hat die Glückskette alle Informationen zu den mitfinanzierten Projekten seit Beginn der Sammelaktionen für Haiti auf ihrer Webseite gesammelt. Besucherinnen und Besucher der dedizierten Seite finden dort Kurzbeschriebe aller Hilfsprojekte, einen detaillierten Bericht über die Erkenntnisse nach vier Jahren sowie Fotos und Videos. Diese Initiative steht im Zeichen der transparenten Informationspolitik, der sich die Stiftung gegenüber der Öffentlichkeit, der Spenderinnen und Spendern wie auch der Hilfeempfänger verpflichtet hat.

Weitere Informationen: www.glueckskette.ch/haiti

Die Hilfe in Haiti und Zahlen und Fakten: PDF herunterladen »

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.