Japan

Delegation der Glückskette vor Ort in Japan

  • 24.10.2011
  • Japan

Mehr als 18 Millionen Franken an Spenden sind für die Opfer der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan bei der Glückskette dank der Solidarität der Bevölkerung in der Schweiz eingegangen. Nun hat eine Delegation der Glückskette vor Ort mögliche Wiederaufbauprojekte besucht.

Direktor Félix Bollmann und Vertreter vom Schweizerischen Roten Kreuz und Caritas sind Ende September nach Japan gereist, um den konkreten Einsatz der für den Wiederaufbau bestimmten Spendengelder zu prüfen. Da die betroffene Region im Nordosten Japans von vielen älteren Menschen bewohnt war – sie leben im Moment in Containerdörfern – koordiniert die Glückskette nun mit japanischen Organisationen und den Behörden, wie das Geld beim Aufbau von Alters- und Pflegeheimen eingesetzt werden kann. «Ein Beispiel ist der Umbau eines teilweise vom Tsunami getroffenen Spitals in eine Altersresidenz für Kranke. Dies ist eine gute Möglichkeit, den Menschen wieder ein Zuhause zu geben, in welchem ausserdem die medizinische Versorgung jederzeit gewährleistet ist,» beschreibt Félix Bollmann das Projekt, welches nun der Projektkommission der Glückskette vorgelegt werden soll. Der zweite Schwerpunkt des Einsatzes der Spendengelder ist für die Unterstützung von Kindern im Vorschulalter. Auch hierzu prüft die Glückskette im Moment die Details mit Organisationen vor Ort. Bis Ende Jahr wird die Glückskette definitiv entscheiden, wie die Wiederaufbauhilfe für Japan aussieht.

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    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.