Japan

Japan: Bilanz zwei Jahre nach der Katastrophe

  • 08.03.2013
  • Japan

Vor zwei Jahren verursachte ein furchtbares Erdbeben in Japan eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte des Landes. Die Glückskette hat knapp 19 Millionen Franken für die Opfer gesammelt und damit sieben Projekte finanziert, die von sechs Hilfsorganisationen umgesetzt wurden.

Im Anschluss an die Phase der Nothilfe, während der fünf Projekte unterstützt wurden, konnte der Wiederaufbau beginnen. Mit einem grossen Teil der gesammelten Spenden konnten Caritas Schweiz und das Schweizerische Rote Kreuz, mit ihren jeweiligen lokalen Partnern, ein Spital in ein medizinisches Zentrum für betagten Menschen im Nordwesten des Landes umbauen. Das neue Gesundheitszentrum dient auch als Pflegeheim für arme Betagte. Von den 22 Millionen Franken, welche die Instandstellung und der Umbau gekostet haben, wurden 15 Millionen von der Glückskette finanziert. Im Rahmen eines anderen Projektes von Caritas Schweiz werden Kinderkrippen und Vorschulen erdbebensicher und geschützt vor möglichen Tsunamis wieder aufgebaut. Dadurch können die Eltern ihre Kinder in sichere Betreuungseinrichtungen geben.

Für die noch verbleibenden Spendengelder haben die Partnerhilfswerke der Glückskette bereits weitere Projekte angekündigt.

Partnerhilfswerke: ADRA, Caritas Schweiz, Heilsarmee und Schweizerisches Rotes Kreuz.

Alle Hilfsprojekte im Überblick »

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.