«Jeder Rappen zählt» 2009

«Jeder Rappen zählt!» - ein Spendenprojekt gegen Malaria

  • 21.09.2009
  • «Jeder Rappen zählt» 2009

Vom 14. bis 19. Dezember 2009 steht das Programm von DRS 3, SF und Glückskette im Zeichen der Malariabekämpfung. Mit dem Spendenprojekt «Jeder Rappen zählt!» setzen sich Radio, Fernsehen und die Glückskette gemeinsam für den Kampf gegen die Infektionskrankheit ein. Dafür zieht ein Moderationsteam in eine Glas-Box auf dem Bundesplatz in Bern und sendet während einer Woche rund um die Uhr. Das Publikum kann aktiv helfen, Spenden zu sammeln. DRS 3 und SF begleiten die originellsten und besten Aktionen.

Alle dreissig Sekunden stirbt auf der Welt ein Kind an Malaria. Mit jährlich über einer Million Todesopfern zählt Malaria zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt – übertragen durch die Anopheles-Mücke. Bis heute ist es nicht gelungen, einen wirksamen Impfstoff gegen die Krankheit zu finden. Mit der einzigartigen Spendenaktion «Jeder Rappen zählt!» wollen DRS 3, SF und Glückskette auf die Krankheit aufmerksam machen und Geld für den Kampf gegen die Malaria sammeln.

Vom 14. bis 19. Dezember sendet DRS 3 live und rund um die Uhr vom Bundesplatz in Bern. Als Studio dient eine gut einsehbare Box mit Glas-Front, so dass das interessierte Publikum den Moderatorinnen und Moderatoren Nik Hartmann, Mario Torriani und Judith Wernli  bei der Arbeit zuschauen kann. Das Moderationsteam empfängt zahlreiche Gäste und verlässt die Glas-Box während den sechs Tagen nicht – es arbeitet, lebt und schläft darin.

SF zwei überträgt das Geschehen vom Bundesplatz täglich von ca. 22.45 bis am Folgetag um 17.00 Uhr und im Internet als Live-Stream 24 Stunden am Tag. Inhaltlich orientiert sich die TV-Übertragung am Radioprogramm aus der Glas-Box. Das Finale von «Jeder Rappen zählt!» ist Teil der Sendung «Happy Day» am 19. Dezember ab 20.10 Uhr auf SF 1.

 

Neben der direkten Spendenzusage gibt es viele weitere Möglichkeiten zum Erfolg des Projekts von «Jeder Rappen zählt!» beizutragen. So kann das Publikum Spenden mit einem Musikwunsch verbinden und auf diese Weise während einer Woche das Musikprogramm von DRS 3 mitgestalten. Weitere Möglichkeiten sind Online-Auktionen und durch das Publikum initiierte Sammelaktivitäten. Vereine, Institutionen, Firmen etc. können aktiv helfen, Spenden zu sammeln und Leben zu retten. Die originellsten und besten Aktionen werden von DRS 3 und SF begleitet.

Alle Spendengelder gehen vollumfänglich an die Glückskette, welche mit 30 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet. Jeder gesammelte Franken fliesst in Malariaprojekte, die von Hilfsorganisationen bei der Glückskette eingereicht werden. Die Glückskette entscheidet gemäss den für diese Sammlung festgelegten Richtlinien, welche Projekte unterstützt werden, wenn viel gesammelt wird, können mehr Projekte unterstützt werden. Neben der Glückskette arbeiten DRS 3 und SF für «Jeder Rappen zählt!» eng mit den Partnern Swisscom und Die Schweizerische Post zusammen.

Vorbild für «Jeder Rappen zählt!» ist das niederländische Format «Serious Request», welches vom NPO – dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk Hollands – bereits mehrfach mit grossem Erfolg durchgeführt wurde. Mittlerweile beteiligen sich mehrere europäische Länder am Projekt: mit einem gemeinsamen Spendenziel.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.