«Jeder Rappen zählt» 2009

«Jeder Rappen zählt!» - Projektbesuch in Malariagebieten

  • 09.11.2009
  • «Jeder Rappen zählt» 2009

Veloambulanz von Solidarmed in Mozambique

Mit einem Paukenschlag startet am 14. Dezember 2009 das einzigartige Spendenprojekt «Jeder Rappen zählt!» von DRS 3 und dem Schweizer Fernsehen in Zusammenarbeit mit der Glückskette: Bundespräsident Hans-Rudolf Merz persönlich eröffnet um 7.00 Uhr die Spendenwoche auf dem Bundesplatz in Bern. Bevor jedoch Nik Hartmann, Mario Torriani und Judith Wernli während der Spendenwoche in eine Glas-Box auf dem Bundesplatz einziehen, reist das Moderationstrio im November in Malariagebiete in Afrika und Asien.

Mit jährlich bis zu drei Millionen Todesopfern zählt Malaria zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. Bis heute ist es nicht gelungen, einen wirksamen Impfstoff gegen die Krankheit zu finden. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchen Nik Hartmann, Mario Torriani und Judith Wernli vom 14. bis 21. November 2009 Malariagebiete in Afrika und Asien. Das Moderationstrio wird während ihren Reisen auf www.jederrappenzaehlt.ch, Facebook und Twitter hautnah von seinen Erlebnissen und Eindrücken in den Malariagebieten erzählen.

Nik Hartmann reist nach Mosambik und besucht die beiden Schweizer Hilfswerke Helvetas und Solidarmed. Helvetas ist in einer Region mit hoher Kindersterblichkeit im sanitären Bereich tätig, baut Brunnen und führt Hygienekampagnen durch. Solidarmed unterstützt in derselben Region abgelegene Gesundheitszentren und Spitäler. Das Verteilen von Moskitonetzen und intensive Aufklärungs- und Sensibilisierungskampgenen sind integrierter Bestandteil des Malariaprogramms.

Judith Wernli reist nach Laos. Sie besucht das Gesundheitsprogramm des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Im südostasiatischen Binnenland haben von den rund 6.5 Millionen Menschen viele der Ärmsten kaum Zugang zur staatlichen Gesundheitsvorsorge. Das SRK hat eine Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung aufgebaut und an das Laotische Rote Kreuz übergeben. Das Hilfswerk fördert damit den Wissenstransfer und die Hilfe zur Selbsthilfe im Malariagebiet.

Tansania ist das Reiseziel von Mario Torriani. Unter anderem besichtigt er eine grosse Mückennetzfabrik in Arusha, welche mit Schweizer Knowhow aufgebaut wurde und heute ein wichtiger Arbeitgeber ist – ein gelungenes Beispiel von Hilfe zur Selbsthilfe. Ausserdem informiert sich Mario Torriani in Bagamayo über den Stand der Forschung einer vielversprechenden Impfstudie, welche wissenschaftlich vom Schweizerischen Tropeninstitut Basel (STI) begleitet wird. Dabei erhofft man sich den langersehnten Durchbruch bei der Malaria-Prophylaxe für Kleinkinder.

Adrian-Sieber-Song für «Jeder Rappen zählt!»
Der Song für die grosse Spendenaktion «Jeder Rappen zählt!» stammt von Lovebugs-Frontmann Adrian Sieber. Darin singt er erstmals in Mundart. Als Verstärkung hat er Muriel Rhyner, die Leadsängerin von The Delilahs, Rapper Greis und den Produzenten Sad an Bord geholt. Der Song «Jede Rappe zellt» ist ab sofort im Programm von DRS 3 zu hören. Ab Ende November wird der Song auch als Download abrufbar sein, die Verkaufseinnahmen werden der Spendenaktion für die Malariabekämpfung zu Gute kommen.

www.jederrappenzaehlt.ch ist online
Ab heute ist auch die neue Website zum Spendenprojekt «Jeder Rappen zählt!» online. Aufgeschaltet sind ein Malaria-Dossier, Blogs, Bilder und Videos der Moderatoren und Informationen zu Spendenaktivitäten.

DRS 3, das Schweizer Fernsehen und die Glückskette sammeln Geld zur Bekämpfung von Malaria. Vom Montag, 14., bis Samstag, 19. Dezember 2009, senden DRS 3 und das Schweizer Fernsehen auf SF zwei und via Live-Stream im Internet live und rund um die Uhr vom Bundesplatz in Bern. Als Studio dient eine gut einsehbare Box mit Glasfront, so dass Interessenten die Entstehung des Programms und spezielle Aktionen vor Ort mit verfolgen können. Moderiert wird «Jeder Rappen zählt!» von Nik Hartmann, Mario Torriani und Judith Wernli. Sie werden zahlreiche Gäste begrüssen. Das Moderationsteam verlässt die Glasbox während den sechs Tagen nicht – es arbeitet, lebt und schläft darin. Eröffnet wird die Spendenwoche mit dem Besuch des Bundespräsidenten Hans-Rudolf Merz.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.