«Jeder Rappen zählt» 2009

Über 7 Millionen Franken Spendengelder!

  • 19.12.2009
  • «Jeder Rappen zählt» 2009

Das einzigartige Spendenprojekt «Jeder Rappen zählt!» von DRS 3 und dem Schweizer Fernsehen in Zusammenarbeit mit der Glückskette ist beendet. Insgesamt 7'019'284 Franken wurden vom Montag, 14. bis Samstag, 19. Dezember 2009 für den Kampf gegen Malaria gesammelt. Davon sind rund eine Million Franken Bargeld von den zahlreich herbeigeströmten Zuschauern direkt auf dem Bundesplatz abgegeben worden.

Die Moderatoren Nik Hartmann, Judith Wernli und Mario Torriani begrüssten in ihrem Glasstudio in Bern vom Montag, 14. bis Samstag, 19. Dezember 2009 zahlreiche prominente Gäste: Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, DJ Bobo, Sina, Lovebugs, Ritschi, Adrian Stern, Emil Steinberger, Beatrice Tschanz, Tom Lüthi, Viktor Röthlin, André Reithebuch, die Bundesrätinnen Eveline Widmer-Schlumpf und Micheline Calmy-Rey,  Gilbert Gress, Stefan Gubser, Anatole Taubmann, Felix Gutzwiller und viele andere.

 

Neben der direkten Spendenzusage gab es viele weitere Möglichkeiten, zum Erfolg des Projekts von «Jeder Rappen zählt!» beizutragen. Das Publikum konnte die Spenden mit einem Musikwunsch verbinden und auf diese Weise während einer Woche das Musikprogramm von DRS 3 mitgestalten. Weiter waren Online-Auktionen und durch das Publikum initiierte Sammelaktivitäten mögich. Viele der Prominenten Gäste brachten ebenfalls Gegenstände zum Versteigern mit. 

 

Malariaprojekte

Alle Spendengelder gehen vollumfänglich an die Glückskette, welche mit 30 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet. Jeder gesammelte Franken fliesst in Malariaprojekte, die bei der Glückskette eingereicht und gemäss den Richtlinien für diese Sammlung finanziell unterstützt werden. Ziel der Spendenwoche ist es, in den Malariagebieten Hilfe für den Schutz vor Malaria zu leisten, den Zugang zu medizinischer Versorgung zu verschaffen und die verheerenden Folgen dieser Krankheit zu reduzieren. Ausserdem soll die Gesundheit von Müttern und Kindern, die am häufigsten von Malaria betroffen sind, verbessert werden. 

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.