«Jeder Rappen zählt» 2009

Projektbesuche bei «Jeder Rappen zählt!» 2009

  • 31.10.2010
  • «Jeder Rappen zählt» 2009

F. Küchler, Experten der Glückskette in Tansania

Bei der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt!» 2009 kamen über neun Millionen Franken für den Kampf gegen Malaria zusammen. Rahel Specht, Projektanalystin bei der Glückskette, hat zusammen mit dem Arzt und Gesundheits-Experten der Glückskette Felix Küchler zwei Malaria-Projekte in Tansania besucht. In diesem Land, wie in vielen anderen Regionen Afrikas, ist Malaria immer noch stark verbreitet.

«Wir haben bei unseren Besuchen viele kranke Kinder gesehen. Noch immer sterben jeden Tag vor allem Kleinkinder, die bei richtiger Behandlung überleben könnten», erzählt Projektanalystin Rahel Specht. Die Projektbesuche sollen Aufschluss darüber geben, ob die Umsetzung der Malariaprojekte den gesteckten Zielen entspricht und dem Kontext angepasst ist. Die Präsenz des Experten Félix Küchler ermöglicht es ausserdem, zusätzliche Empfehlungen bezüglich der Gesundheitspraktiken direkt anzubringen, vor allem solange sich diese Projekte in der Aufbauphase befinden und Anpassungen noch möglich sind.

Vorbeugung als Ziel

Prävention ist das wichtigste Ziel dieser beiden Projekte, dabei spielen die lokalen Gesundheitsarbeiter eine Schlüsselrolle in der Beziehung der Bevölkerung zu  den Gesundheitszentren in den Dörfern. Ihnen gelingt es nur, dank der guten Verankerung in ihren Gemeinschaften, solche Massnahmen zur Vorbeugung  durchzusetzen.  «Die richtige Anwendung von Moskitonetzen, Trockenlegung von stehenden Gewässern, und allgemeine hygienische Massnahmen sind wichtige Mittel, um der Krankheit vorzubeugen» führt der Experte der Glückskette Felix Küchler weiter aus. 

Hören Sie dazu die die Radiosendung «Glückskette aktuell» vom 7. November 2010

 

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.