«Jeder Rappen zählt» 2010 Kinder Opfer von Kriegen

Start von «Jeder Rappen zählt»

  • 09.12.2010
  • «Jeder Rappen zählt» 2010

Nik Hartmann auf Projektbesuch in Sri Lanka ©SRF

Vom 13. Dezember bis 18. Dezember ist es soweit: DRS 3, SF und die Glückskette führen zum zweiten Mal die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» durch. Dieses Jahr kommt das Geld Kindern zugute, die Opfer von Kriegen und Konflikten sind. Bundespräsidentin Doris Leuthard eröffnet die Spendenwoche am Montag, 13. Dezember 2010, ab 07.00 Uhr. Fünfzehn Partnerhilfswerke der Glückskette stellen mögliche Projekte auf dem Bundesplatz vor.

Jeder gesammelte Franken fliesst in Hilfsprojekte, die von den Schweizer Partnerhilfswerken der Glückskette eingereicht werden. Die Glückskette entscheidet gemäss den Richtlinien für diese Sammlung, welche Projekte unterstützt werden. Ziel der Spendenwoche ist es, Kindern, welche in Krisengebieten leben, eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Viele der Hilfswerke engagieren sich bereits weltweit in diesem Bereich. Übersicht möglicher Projekte 

Hilfswerke stellen Projekte vor

Damit sich die Spenderinnen und Spender ein Bild von der möglichen Hilfe für Kinder machen können, informieren die Partner der Glückskette auf dem Bundesplatz in Form eines Quizes über ihre Organisation und ihre Projekte. Über die Sammelwoche verteilt sind dies:

  • Mo: HEKS, Schweizerisches Rotes Kreuz, Christlicher Friedensdienst
  • Di: Caritas, Kinderdorf Pestalozzi, Vivamos Mejor
  • Mi: Schweizerisches Arbeiterhilfswerk, Terre des Hommes – Kinderhilfe,  Medair
  • Do: Handicap International, Heilsarmee, Vétérinaires sans frontières
  • Fr: christoffel blindenmission (cbm), Enfants du Monde, Terre des Hommes – Schweiz  

Radio und Fernsehen live

DRS 3 sendet ab dem 13. Dezember sechs Tage live und rund um die Uhr vom Bundesplatz in Bern. In der Glasbox moderieren neben Nik Hartmann dieses Jahr Tom Gisler von DRS 3 und Anic Lautenschlager von DRS Virus. Judith Wernli besucht die Sammelaktionen in der Schweiz und Mario Torriani berichtet live aus dem Kongo. SF zwei überträgt das Geschehen vom Bundesplatz täglich ab ca. 23.00 Uhr bis am Folgetag um ca. 16.30 Uhr und im Internet als Live-Stream 24 Stunden am Tag. Inhaltlich orientiert sich die Fernsehübertragung am Radioprogramm aus der Glasbox. Zusätzlich berichtet Reto Scherrer mit Liveschaltungen über Gäste und Aktionen vor Ort. Das Finale von «Jeder Rappen zählt» ist wie bereits letztes Jahr Teil der Sendung «Happy Day» am 18. Dezember ab 20.10 Uhr auf SF 1.

Die französisch- und italienischsprachige Schweiz sammeln ebenfalls

Die Radiostationen «Option Musique» und «La 1ère» in der französischsprachigen Schweiz beteiligen sich am Dienstag 14. Dezember an der Sammelaktion mit einem Spezialtag «Enfants victimes de conflits». Auch hier können die Zuhörer das Spenden mit einem Musikwunsch verbinden, während sie über das Sammelthema informiert werden. Der Moderator Jean-Marc Richard wird zusammen mit der Glückskette durch die Romandie bis auf den Bundesplatz nach Bern reisen und immer wieder von unterwegs berichten.

Das Radio der italienischsprachigen Schweiz «Rete Uno (RSI)» schliesst am 27. Dezember an die  Spendenaktion an und informiert bis am 7. Januar 2011 täglich über das Thema der Sammlung. Die Tessiner Radio-Journalistin Maria Pia Belloni berichtet über ihre Reise nach Kolumbien.

Spendenmöglichkeit auf vielen Kanälen

Neben den Musikwünschen auf dem Internet oder per Telefon, gibt es noch weitere Möglichkeiten zu spenden. Mehr Infos dazu auf www.jrz.ch. Zusätzlich sind auch die üblichen Spendenkanäle der Glückskette offen: am Postomat per Spendentaste oder per SMS (Kosten 20 Rappen) als registrierter PostFinance Kunde an die Nummer 363 oder per Einzahlungsschein der Glückskette (liegen auf jeder Poststelle auf). Stichwort ist immer «JRZ».

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.