Seebeben Asien

Glückskette-Sammlung: Aktueller Stand 194 Mio Franken

  • 27.01.2005
  • Seebeben Asien

Die Glückskette hat für die Soforthilfe im Katastrophengebiet Südostasiens bis jetzt bereits mehrere Millionen Franken zugesagt. 16 Schweizer Partner-Hilfswerke und mehrere kleinere Organisationen stehen im Dauereinsatz und verteilen Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente, Hausrat, Schlafmatten, Beleuchtungsmaterial, Plastikplachen etc. Diese Nothilfe beansprucht - nach Erfahrungen der Glückskette - etwa 15 bis 20 Prozent der Spenden. Bereits wird die Rehabilitation (Wiederherstellen von mittelfristigen Provisorien) vorbereitet, um möglichst rasch den Wiederaufbau anfangen zu können. Dieser muss nach Leitlinien der Glückskette nachhaltig sein und die Betroffenen mit einbeziehen. Dafür wird in der Regel 60% bis 70% der Gelder verwendet. Für den Wiederaufbau rechnet man eine Dauer von drei bis sechs Jahren.

Die Glückskette und ihre Partner-Hilfswerke betonen, dass die Hilfsbedürfnisse (3 Millionen Obdachlose, 15 Millionen Betroffene) enorm sind. Selbst, wenn das jetzige Rekordergebnis noch deutlich übertroffen wird, sehen Glückskette und ihre Partner-Hilsfwerke keine Probleme, die Spendengelder effizient und zielgerichtet einzusetzen. Die Glückskette habe grosse Erfahrung im Umgang auch mit grossen Spendebeträgen, wurde an einer Medienkonferenz betont.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.