Seebeben Asien

Augenschein in Sri Lanka (Colombo)

  • 24.05.2005
  • Seebeben Asien

«Die Phase Rehabilitation (Übergangslösungen) ist gut angelaufen,» kommentierte Kommunikationsleiter Roland Jeanneret einen Besuch mit Schweizer Medienschaffenden in Sri Lanka.

In Kilinochchi sind gegen hundert Familien in ihre vorübergehenden Notbehausungen eingezogen, über 30 Camps sind – im sicheren Abstand von 600 Metern zum Meer – am Entstehen.

Die Tsunami-Opfer zeigten sich sehr befriedigt von der Qualität dieser Shelters, die ein bis zwei Jahre, bis zum Bau der künftigen definitiven Wohnhäuser, ihre Unterkunft bleiben werden. Besondere Freude haben die BewohnerInnen nachts am elektrischen Licht, was sie vorher nicht kannten und jetzt dank der Glückskettespenden möglich wurde. Der Wiederaufbau ist wie überall komplex und wird Zeit brauchen: die Parzellierungen müssen neu bestimmt werden, die Behörden verlangen erweiterte Sicherheitsabstände zum Meer, die Bepflanzung, speziell die Rettung zerstörter Mangrovengürtel, aber auch in der Fischerei gibt es delikate Fragen des Gleichgewichts mit der Umwelt umsichtig zu lösen.Die Medienschaffenden besuchten auch die Rehabilitierungszentren für 4500 traumatisierte Kinder von Terre des hommes Lausanne in Batticaloa und liessen sich über die «Cash-for-work»-Programme (Aufräumarbeiten, Strandreinigungen) des Schweiz. Roten Kreuzes informieren.

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    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

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