Seebeben Asien

Tsunami-Hilfe in Thailand: Fischergemeinde wird Gemeinschaftsprojekt

  • 22.09.2005
  • Seebeben Asien

Der Ausschuss des Stiftungsrats der Glückskette - unter seinem Präsidenten Remigio Ratti - hat beschlossen, das DEZA-Projekt "Rehabilitation einer Fischergemeinde" auf den thailändischen Inseln Ko Kho Khao und Ko Phra Thong mit einem Betrag von rund zwei Millionen Franken zu unterstützen. Damit wird ein von der Eidgenossenschaft initiiertes Projekt zu einer Tsunami-Hilfe der ganzen Schweizer Bevölkerung ausgeweitet.

Die Glückskette, die in der Regel mit privaten Schweizer Hilfswerkenzusammenarbeitet, macht hier bewusst eine Ausnahme, um den betroffenen Fischerfamilien rasch und unbürokratisch Hilfe zukommen zu lassen, was auch dem Willen der Spenderinnen und Spender entspricht. Zurzeit liegen ihr keine anderen, gleichwertigen Hilfsprojekte in Thailand vor. Mit ihrem Beitrag finanziert die Glückskette ausschliesslich Leistungen an Ort und Stelle und keine Infrastrukturkosten der von Steuergeldern finanzierten DEZA.


Das 5,5 Millionen-Projekt umfasst Wiederaufbau und Reparatur von rund 40 Häusern, zwei Schulen, ein Gesundheitszentrum, die Ausrüstung der Fischergemeinde mit etwa hundert Booten, Netzen und Zubehör sowie die Instandstellung der Wege. Die Arbeiten sind bereits zur Hälfte ausgeführt und werden voraussichtlich Mitte 2006 beendet sein. Die Mitfinanzierung durch die Glückskette entspricht einem gegenseitigen Wunsch von DEZA und Glückskette.

Bis Mitte September hatte die Glückskette bereits knapp 100 Millionen Spendefranken für die Tsunami-Hilfe eingesetzt. Sie und ihre Partner-Hilfswerke koordinieren bereits schon seit Jahren Hilfsoperationen im Ausland mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit. So hat die DEZA beispielsweise einen ständigen Beobachter in der Projektkommission für internationale Hilfe der Glückskette.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.