Seebeben Asien

Konflikt in Sri Lanka erschwert Tsunami-Hilfe

  • 24.05.2006
  • Seebeben Asien

Wie eine Umfrage der Glückskette bei ihren Partner-Hilfswerken ergibt, erschweren die Bürgerkriegs-Auseinandersetzungen der letzten Wochen in Sri Lanka mehrere Hilfs- und Wiederaufbauprojekte. Die Lage ist je nach Region allerdings sehr unterschiedlich - besonders unberechenbar sei sie im Osten des Landes um Trincomalee und Batticaloa.

Hier mussten mehrere Hilfsprogramme vorübergehend unterbrochen werden, teilweise wurden BewohnerInnen aus Sicherheitsgründen evakuiert. Ganz im Norden wie auch im Süden des Landes gebe es dagegen wenig Schwierigkeiten.
Die Bewegungsfreiheit wird allerdings durch zahlreiche Strassensperren eingeschränkt, dies besonders bei den Übergängen von tamilischen zu singhalesischen Gebieten. Streiks verzögern die Arbeiten, ein einheimischer Mitarbeiter des Arbeiterhilfswerks wurde festgenommen und mehrere ausländische Hilfswerke haben ihre MitarbeiterInnen in die Hauptstadt Colombo zurückgezogen. Seit dem Wochenende seien die meisten NGO-VertreterInnen allerdings wieder in ihrem angestammten Einsatz.
Die Glückskette und ihre Partner-Hilfswerke analysieren die Lage täglich und versuchen auch unter diesen erschwerten Bedingungen den Tsunami-Opfern beizustehen.

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    Keystone

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    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

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