Seebeben Asien

Bilanz Tsunami-Hilfe nach 2 Jahren

  • 20.12.2006
  • Seebeben Asien

In den letzten Tagen haben sich Meldungen gehäuft, ein Teil der von Regierungen zugesagten Hilfsgeldern für die Tsunami-Opfer seien bis heute nicht ausbezahlt worden. Die Glückskette kann nur von den privaten Spenden berichten, die sie selber erhalten hat:

Zurzeit finanziert die Glückskette 112 Projekte in fünf Ländern in einem Gesamtbetrag von 187,9 Millionen Franken, dies in bewährter Zusammenarbeit mit 23 Partner-Hilfswerken und der Humanitären Hilfe des Bundes (DEZA). Von den 227,7 Millionen Franken, die nach der Katastrophe gespendet wurden, ist der grösste Teil bereits eingesetzt, und auch für den Restbetrag liegen bereits Projekte vor. „Wir werden kaum genug Geld haben, um alle Wiederaufbau- und Entwicklungspläne finanzieren zu können“, entgegnet Glückskette-Direktor Félix Bollmann auf seinerzeit geäusserte Befürchtungen, die Glückskette hätte möglicherweise zuviel Spendegeld erhalten.
Schwerpunktland ist Sri Lanka mit 42 Projekten (77,3 Mio), gefolgt von Indonesien (29 Projekte / 66,7 Mio), Indien (31 Projekte / 38,3 Mio), Thailand (8 Projekte /3,7 Mio) und Somalia (2 Projekte / 1,8 Mio Franken). Für die Hilfe an betroffene Schweizer im Tsunami-Gebiet und hier im eigenen Land wurden für Härtefälle 0,2 Millionen Franken aufgewendet.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.