Seebeben Asien

Neues Glückskette-Projekt: Sauberes Wasser und sanitäre Anlagen für Schulen in Indien

  • 16.07.2007
  • Seebeben Asien

Auch zweieinhalb Jahre nach dem Tsunami leidet die Bevölkerung der indischen Insel Klein-Andaman noch unter den Folgen des Seebebens. Namentlich betroffen ist das Schul- und das Gesundheitswesen – und somit die Kinder. Die Glückskette wird deshalb sämtliche Schulen mit sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen versorgen.

Die Bevölkerung der Insel Klein-Andaman ist vom Tsunami stark unter Mitleidenschaft gezogen worden. Noch heute leben gegen 40 Prozent in Notunterkünften unter mangelhaften hygienischen Bedingungen. Unter der schlechten Infrastruktur zu leiden haben insbesondere auch die Kinder.

Keine einzige der insgesamt vierzehn Schulen der Insel besitzt sanitäre Anlagen. An der letzten Projektsitzung hat die Glückskette deshalb beschlossen, ein Projekt der Partnerorganisation Terre des Hommes  zu finanzieren, das in allen vierzehn Schulen der Insel Latrinen baut. Diese können anschliessend mit einem geringen Aufwand von der Regierung vor Ort weiter betrieben werden.

Ein weiterer Teil der Unterstützung kommt der Wasserversorgung in den Schulen zugute. Diese werden zusätzlich neu mit Tanks und Wassefiltern ausgerüstet, damit die Kinder über sauberes Wasser verfügen und damit Krankheiten zukünftig besser vermieden werden können, denn im regenreichen Klima der Insel sind Diarrhoe und Malaria weit verbreitet.

Die medizinische Versorgung der Insel ist jedoch völlig unzureichend. Um zu einem Krankenhaus zu gelangen, müssen die Inselbewohner die neunstündige Schiffsreise zur Hauptinsel auf sich nehmen. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Mitarbeitenden vor Ort erhalten die Kinder deswegen zusätzlich jährliche medizinische Check-ups und Beratungen für ihre Familie. Um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen, setzt sich die Glückskette überdies dafür ein, dass das medizinische Hilfspersonal ausgebildet wird, damit ein funktionierendes Gesundheits- und Sanitätswesen aufgebaut werden kann.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.