Seebeben Asien

Neues Projekt: Zugang zur Gesundheitsversorgung für Mütter und ihre Kinder in Sri Lanka

  • 13.08.2008
  • Seebeben Asien

© Tdh

In Sri Lanka herrscht seit mehreren Jahren ein Klima der Gewalt. Von dieser Situation sind die Bewohner der Ostküste durch die schweren Ereignisse nach 1994 besonders betroffen. Jetzt wo sich die Lage stabilisiert hat, ist es umso wichtiger bereits vorhandene Strukturen zu festigen. Die Glückskette beteiligt sich auch im Rahmen eines Gesundheitsprojektes an diesem Prozess. Dabei erhalten besonders Mütter und ihre Kinder Unterstützung.

Sri Lanka wird seit mehr als 25 Jahren durch den Bürgerkrieg zwischen der srilankischen Armee und den tamilischen Separatisten erschüttert. Der Konflikt und seine Folgen lasten schwer auf den Schultern der Bevölkerung von Chenkalady im Distrikt Batticaloa: Während der Besetzung des Gebiets durch die Tamil Tigers fanden die Einwohner von Chenkalady in Auffanglagern Zuflucht. Der Tsunami brachte neues Unheil und schwächte die Region zusätzlich. Im Jahr 2006 schliesslich erlangte die Regierung wieder die Kontrolle über die Ostprovinz. Seither fassen die Bewohner von Batticaloa nach und nach wieder Fuss. 

Das Gesundheitswesen stand in diesen schwierigen Jahren vor dem Zusammenbruch: zerstörte Gesundheitszentren, gestohlene medizinische Einrichtungen und unzureichende medizinische Grundversorgung. 
Die Stiftung Terre des Hommes Lausanne, ein Partnerhilfswerk der Glückskette, ist seit 31 Jahren in Sri Lanka tätig. Die Glückskette beteiligt sich am Wiederaufbaus des Gesundheitswesen in Chenkalady. Das Projekt trägt den durch die Regierung bestimmten Prioritäten im Gesundheitssektor Rechnung.

Dabei sind Wissenvermittlung zu medizinischen Fragen und Gesundheitsförderung wichtige Projektziele (diese umfassen die Bereiche Hygiene und Krankenpflege, Ernährungslehre, Aids Schwangerschaft, Familienplanung, etc.). 
Der Wiederaufbau und die Wiederinbetriebnahme von Gesundheitszentren ist ein weiterer Projektbestandteil. 

Die Ostprovinzen Sri Lanka's sind in einem grossen Wandel begriffen. Zusätzlich zum Ausbau des Gesundheitswesen sind dessen Stabilisierung und Anpassungsfähigkeit wichtig. Betrebungen der Gemeinden die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern werden durch das Projekt aktiv unterstützt.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.