Seebeben Asien

Gute Noten für Tsunami-Hilfe

  • 28.10.2008
  • Seebeben Asien

Die Geschäftprüfungskommission des Ständerats (GPK-S) hat die Vorwürfe gegen die DEZA und gegen das Konsortium der Tsunami-Hilfe in Sri Lanka (SRK, HEKS, Glückskette) untersucht und als unzutreffend bezeichnet. Primär geht es um die beiden Cash-for-Repair-and Reconstruction-Programme in Trincomalee und Matara, sowie um den Bau von sieben Schulhäusern. An einer Medienkonferenz stellte die GPK-S fest, dass «die vorliegenden Dokumente keine Hinweise auf ein mangelhaftes Finanzgebaren bei den betroffenen Projekten lieferten».

Vorgängig war die Eidgenössische Finanzkommission aufgrund eines Audits durch die unabhängige Kontrollstelle KPMG zum selben Schluss gekommen. Die GPK-S empfiehlt dem Bundesrat, künftig die Führungsstruktur und die Kompetenzverteilung  bei der Umsetzung solcher Projekte sowie die interne Kommunikation klarer festzulegen.

Die Untersuchung war nach Kritiken der «Weltwoche» und drei ehemaligen Mitarbeitern eingeleitet worden. GPK-Mitglied Ständerat Peter Briner (FDP) zeigte sich über die verzerrte Darstellung und den Ton dieser Kritik erstaunt und empfiehlt der DEZA, bei der Auswahl ihrer Mitarbeitenden deren Belastbarkeit besser abzuklären. In einer persönlichen Bemerkung sagte Briner dazu wörtlich: «Wer den Dampf nicht erträgt, sollte nicht Koch werden».

DEZA, Glückskette und ihre Partner-Hilfswerke haben in Sri Lanka nach der Tsunami-Katastrophe 10 600 Häuser repariert oder wieder aufgebaut. Die Glückskette hat dazu gut 17 Millionen Franken allein in Sri Lanka eingesetzt.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

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    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.