Überschwemmungen Pakistan

18 Projekte für 7,6 Millionen Franken

  • 15.02.2011
  • Überschwemmungen Pakistan

© Heilsarmee

Knapp sechs Monate nach der Flutkatastrophe in Pakistan und den angrenzenden Gebieten hat die Glückskette mehr als 42 Millionen Franken an Spenden gesammelt, wovon 7,6 Millionen Franken bereits für Projekte gesprochen wurden.

Bis heute haben sich acht Partner in 18 Hilfsprojekten in den betroffenen Gebieten engagiert. Neben der Nothilfe sind auch psychosoziale Projekte für traumatisierte Kinder, Projekte für die Rehabilitation in landwirtschaftlichen Zonen und für den Bau von Häusern und Schulen angelaufen.

Viele Menschen fanden nach den verheerenden Überschwemmungen Unterschlupf bei ihren Verwandten oder in Flüchtlingslagern, in welchen einige von ihnen auch jetzt noch leben. Die grosse Mehrheit der Betroffenen konnte aber schon in ihre Dörfer zurückkehren, wo sie jetzt Unterstützung beim Wiederaufbau benötigen.

Die Unterstützung von Familien zur Rückkehr in die Selbständigkeit, ist die Stärke und Spezialität der Glückskette und ihrer Partnerhilfswerke. Diese waren bereits vor der Katastrophe in Pakistan präsent und werden nun in den kommenden Jahren nachhaltige Projekte realisieren.

PDF – Liste Projekte »

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.