Überschwemmungen Pakistan

Wiederaufbau fortgeschritten

  • 15.03.2012
  • Überschwemmungen Pakistan

Auch eineinhalb Jahre nach den verheerenden Überschwemmungen in Pakistan sind die Bedürfnisse der Menschen immer noch riesig. Die Glückskette hat bereits 23,3 Millionen Franken Spendengelder eingesetzt. Vielen Menschen konnte bereits geholfen werden. Nach Abschluss der Nothilfe ist die Unterstützung der Bevölkerung beim Wiederaufbau im Gange.

Im Sommer 2010 waren rund 20 Millionen Menschen nach verheerenden Überschwemmungen auf Hilfe angewiesen. Die Glückskette hat bis Ende 2011 mehr als die Hälfte der insgesamt 42,2 Millionen Franken Spendengelder für 33 Hilfsprojekte eingesetzt. Acht Partnerhilfswerke sind in den Katastrophengebieten tätig und kümmern sich um den Bau von Häusern, Reparaturen und Wiederaufbau von Schulen und Gesundheitsposten, Bewässerungskanälen, sanitären Anlagen und bieten Unterstützung in der Ankurbelung der lokalen Wirtschaft, aber auch in der Verbesserung der Hygiene und Wasserversorgung. Die von der Katastrophe betroffene Bevölkerung wird aber noch Jahre benötigen, um sich von den Folgen der Überschwemmungen zu erholen und auf ihr früheres Einkommensniveau zurückzukommen.

Projektbesuch vor Ort

Mitarbeiter der Glückskette und externe Experten besuchten Ende Februar und anfangs März die von der Glückskette mitfinanzierten Projekte der Partnerhilfswerke. Solche Evaluationen stehen ganz im Zeichen der Qualitätssicherung und der Rechenschaftspflicht. Alain Geiger, Leiter der Projektabteilung bei der Glückskette ist trotz schwierigen Arbeitsbedingungen in Pakistan zufrieden mit der Entwicklung: «Kleinere Hilfsprojekte im Gesundheits- und Schulbereich kommen trotz der angespannten Sicherheitslage gut voran. Die grösseren Bauvorhaben machen ebenfalls Fortschritte, jedoch langsamer als geplant.»

Mehr zu den Projekten 

Verbesserung sichtbar

In den nördlichen Interventionsgebieten hat sich die Wohnsituation verbessert. Es leben nur noch wenige Menschen in Zelten oder provisorischen Unterkünften. Die Arbeit konzentriert sich nun auf den Süden des Landes, wo am meisten Menschen betroffen sind. Diese Region wurde im letzten Sommer erneut überschwemmt. Die laufenden Projekte zeigen auch hier konkrete Verbesserungen, was den Zugang zu Wasser und zu soliden Wohnhäusern für die Bevölkerung betrifft.

Hilfswerke vor Ort: Caritas Schweiz, CBM Christoffel Blindenmission, Handicap International, Heilsarmee, HEKS, Schweizerisches Rotes Kreuz, Solidar Schweiz, Terre des hommes – Kinderhilfe

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    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.