Afrika

Lebensmittelhilfe für Cholera- und Hungeropfer in Zimbabwe

  • 19.03.2009
  • Afrika

© HEKS

Zimbabwe zählte bis in die 90er Jahre zu den wirtschaftlich stärksten Ländern im südlichen Afrika. Doch seit über einem Jahrzehnt befindet sich das Land in einer tiefen Krise unter der die ganze Bevölkerung leidet.

Zusätzlich zur Hungerkrise, von der landesweit Millionen von Menschen betroffen sind, greift seit mehreren Monaten eine Choleraepidemie um sich. Hauptgründe für den Ausbruch der Krankheit sind mangelnde Hygiene, fehlender Zugang zu Trinkwasser und das schlechte Gesundheitssystem. Ungünstige Witterungsverhältnisse und mangelnde Produktionsmittel in Agrarsektor führten zu Ernteeinbrüchen und tragen zusammen mit der desolaten wirtschaftlichen Situation (Hyperinflation von 2 Millionen Prozent) zu einer weiteren Verschärfung der Lage in Zimbabwe bei.

Mit finanzieller Beteiligung der Glückskette reagiert das HEKS auf die Not. Unser Partnerhilfswerk unterstützt in Zusammenarbeit mit einer lokalen Organisation im ländlichen Süden Menschen, die an Cholera erkrankt und von Hunger betroffen sind.

Die Lebensmittelhilfe in Form von Bohnen, Mais und Öl kommt jenen Bauernfamilien zugute, welche sich aktuell mit einem Nahrungsmitteldefizit konfrontiert sehen, also ihre Nahrungsvorräte aufgebraucht haben und noch nicht auf die neue Ernte zugreifen können.

Nach Ueberbrückung dieser kritischen Phase, setzt der Lokalpartner von HEKS ab etwa Juni 2009 ein Projekt um, welche die langfristige Ernährungssicherung in der betroffenen Region zum Ziel hat.

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    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

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