Afrika

Glückskette spricht 1,4 Millionen Franken für Afrika

  • 30.04.2014
  • Afrika

© keystone / AP / Ben Curtis

Die Glückskette setzt 1,4 Millionen Franken für Afrika ein. Die Gelder stammen aus nicht zweckgebundenen Legaten, welche die Stiftung im Jahr 2013 erhielt. Derzeit unterstützt der grösste Schweizer Privatgeldgeber für humanitäre Zwecke 46 Projekte in Afrika.

Die Situation in den Bürgerkriegsländern Südsudan und Zentralafrikanische Republik ist dramatisch. Tausende von Menschen sind von der Nahrungsmittelkette abgeschnitten und leben ohne Obhut oder medizinische Versorgung. Die Krisen haben auch grosse Flüchtlingsströme zur Folge.

Partnerhilfswerke aktiv


Mehrere Partnerhilfswerke der Glückskette wie ADRA, Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières, Caritas Schweiz, Handicap International, HEKS, Medair, das Schweizerische Rote Kreuz und Terre des Hommes - Kinderhilfe sind zur Zeit in dieser Region aktiv. Die Glückskette konnte ihre Partner bei ihren Interventionen für die Opfer dieser Krisen bisher leider nur beschränkt unterstützen, da die nötigen Mittel fehlten. Mit 1,4 Millionen Franken können zumindest einige neue Projekte finanziert oder laufende Projekte verlängert werden.

Spenden, aber kein Sammeltag

"Die dramatische Situation vor Ort und der exemplarische Einsatz der Hilfswerke würden einen Sammeltag rechtfertigen, doch fehlt dazu die nötige Medienaufmerksamkeit", erklärt Glückskette-Direktor Tony Burgener. Aus diesem Grund entschied sich der Stiftungsrat an seiner Sitzung vom 29. April, sich mit den nicht zweckgebundenen Legaten für die Opfer der Krisen in Afrika zu engagieren und damit ein Zeichen zu setzen.

Auch ohne Sammeltag können Spenden auf das Konto 10-15000-6 oder online mit dem Vermerk "Afrika" einbezahlt werden.

 

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.