Asien

Schweizer Hilfe für Monsun-Opfer Asien: Glückskette öffnet Sammelkonto

  • 06.08.2007
  • Asien

Schweizer Hilfswerke leisten Soforthilfe in der Höhe von rund einer Million Franken für die Opfer der Monsun-Fluten in Südasien, und die Glückskette öffnet ab sofort ihr Spendenkonto «Überschwemmungen Asien». Den grössten Betrag setzt das Schweizerische Rote Kreuz mit 500'000 Franken für Bangladesh, Indien, Nepal und Pakistan ein. Die Caritas Schweiz hat ihrerseits 300'000 Franken freigegeben (Schwerpunkte Indien/Bangladesh), und das Hilfswerk der evangelischen Kirchen der Schweiz HEKS hat sofort für ein konkretes Hilfsprojekt in Bangladesh 15'000 Franken eingesetzt.

Das Schweiz. Arbeiterhilfswerk SAH beteiligt sich mit 35'000 Franken an einem Solidar-Hilfsprogramm im indischen Gliedstaat Bihar.Terre des hommes Lausanne plant eine Hilfsoperation für 70'000 Franken, ebenfalls in Bangladesh. Andere Hilfswerke - wie Handicap International - haben mit ihren lokalen Partnern im Katastrophengebiet sofort Abklärungen über konkrete Hilfsmöglichkeiten in Angriff genommen

Die Hilfe umfasst in einer ersten Phase die Beschaffung von sauberem Trinkwasser, Entkeimungstabletten,  Nahrungsmittel, Kleidung, Notunterkünfte und Medikamente zur Vorbeugung von Epidemien.

Die Monsun-Fluten haben mehrere hundert Todesopfer gefordert und rund 20 Millionen Menschen obdachlos gemacht. Sie haben verheerende Auswirkungen vor allem in Indien (Bihar), Bangladesh und Nepal, aber auch in Pakistan und Myanmar (früher Burma). Die Behörden sprechen von den schlimmsten Monsunregen seit 30 Jahren.

Das Spendekonto der Glückskette lautet 10-15000-6, Vermerk «Überschwemmungen Asien». Spezielle Einzahlungsscheine gibt es in allen Poststellen.

Die Spendenkonti der einzelnen Hilfswerke lauten:
Schweizerisches Rotes Kreuz: 30-4200-3
Caritas: 60-7000-4
HEKS: 80-1115-1
SAH: 80-188-1
Handicap International: 12-484-4
Terre des hommes Lausanne: 10-11504-8

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

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