Asien

Eine Million Spenden innert einer Woche

  • 28.11.2007
  • Asien

Das Schicksal von Hunderttausenden von Opfern nach dem verheerenden Wirbelsturm in Bangladesh lässt die Bevölkerung in der Schweiz nicht kalt: Innert weniger Tage erreicht die Sammelkampagne der Glückskette bereits eine Million Franken - die Sammlung geht weiter.

«Da sind viele kleine Spenden wie auch Beiträge von Gemeinden und Kantonen dabei, wie zum Beispiel 20'000 Franken des Kantons Thurgau», kommentiert Félix Bollmann, Direktor der Glückskette, das erfreuliche Sammelergebnis.

Hilfe ist nach wie vor dringend nötig: Noch immer sind rund eine Million Menschen obdachlos - die Behörden sprechen von 273'000 zerstörten und 650'000 beschädigten Behausungen. Zudem müssen über 75 Schulhäuser neu erstellt werden. In Bangladesh sind zurzeit mehrere Partner-Hilfswerke der Glückskette aktiv, wie das Schweiz. Rote Kreuz, Caritas, HEKS, Terre des hommes, ADRA, Handicap International, Enfants du Monde oder Co-operaid. Sie helfen mit der Verteilung von Trinkwasser, Entkeimungstabletten, Nahrungsmitteln, medizinischem Material, Hygieneartikeln und erstellen Notunterkünfte.

Der Zyklon «Sidr» hatte am 15. November eine sechs Meter hohe Flutwelle ausgelöst, die bis zu 35 km ins Landesinnere vorgedrungen war. Dörfer in Küstennähe wurden bis zu 90 Prozent zerstört. Dank Schutzbauten, Ausbildung von Helfern und einem gut funktionierenden Alarm- bzw. Evakuationssystem - positive Wirkung von Hilfsaktionen bei früheren Katastrophen - blieb die Zahl der Todesopfer diesmal relativ tief.   

Die Glückskette bittet weiterhin um Spenden auf das Konto 10-15'000-6, Vermerk «Asien/Bangladesh».

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.