Kinderhilfe

Sascha Ruefer schaffte es! Wett-Lauf hilft 50 Kindern ein Jahr lang

  • 11.03.2006
  • Kinderhilfe

Der Fernseh-Sportreporter Sascha Ruefer schaffte die 100 Kilometer zu Fuss von Grenchen nach Luzern und hilft damit 50 Kindern in der Dritten Welt ein ganzes Jahr lang: in knapp 24 Stunden erreichte er erschöpft aber glücklich am Samstagmittag sein Ziel. Den Marsch löste eine Wette um die Zahl der Olympia-Goldmedaillen unserer SportlerInnen in Turin, die er im DRS-3-Spiel "Uri, Schwyz und Untergang" verloren hatte. Schweizer Radio DRS 3 begleitete ihn - zusammen mit einem Schwarm von Fans - auf dem langen Weg, auf dem Ruefer kurz vor dem Ziel beinahe aufgeben wollte.

"Die Wette war ja eher eine Blödelei, und ich wollte dem allem einen Sinn geben", erklärte Sascha Ruefer seinen Entschluss, sich zugunsten der Glückskette-Kinderhilfe sponsern zu lassen. Auf den Appell am Radio meldeten sich 218 Gönner, welche mit Beträgen zwischen 10 Rappen und 10 Franken pro Kilometer den Lauf unterstützten. Mit Fr. 231.75 pro Kilometer und einem Rundungsbeitrag der Stadt Luzern kamen so 25'000 Franken zusammen. "Genau diese Solidarität hat mich ständig angetrieben", kommentierte Ruefer seinen Erfolg nach seiner Ankunft in Luzern.
Die Kinderhilfe der Glückskette unterstützt mehrere zehntausend Kinder in ärmeren Ländern mit Ernährung, medizinischer Betreuung, psycho-sozialen Programmen, Schulung und Berufsbildung über längere Zeit und rechnet mit einem Aufwand von durchschnittlich 40 Franken pro Kind und Monat. Sascha Ruefers Einsatz ermöglicht so die Hilfe für 50 Kinder während eines Jahres. Zurzeit finanziert die Glückskette 22 Kinderhilfe-Projekte von 13 erfahrenen Schweizer Hilfswerken in 16 Ländern mit über einer Million Franken.
Ein Spender aus dem Kanton Solothurn hat mittlerweile die ganze Spendenaktion auf 50'000 Franken verdoppelt!


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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

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