Kinderhilfe

Neu bei der Glückskette: Hilfe für vertriebene Familien

  • 03.07.2008
  • Kinderhilfe

Indien ist eines der widersprüchlichsten Länder: Einerseits boomt die Wirtschaft, anderseits findet sich auf dem Land eine Bevölkerung, die in grosser Armut lebt. Besonders im abgelegenen und gebirgigen Gliedstaat Maharashtra im Westen leben viele mittellose Bauernfamilien. Genau um dieser Bevölkerung zu helfen, unterstützt die Glückskette den Ausbau einer Schule und eines Internats.

Nachdem sie bereits 1926 durch den Bau eines Stauwehrs vertrieben wurden, sieht sich die Bevölkerung einmal mehr vor die Tatsache gestellt, ihre angestammten Gebiete verlassen zu müssen. Diesmal zwingt sie der Tourismus, Arbeit in benachbarten Städten wie Mupe oder Mumbai zu suchen. Die zurückbleibenden Kinder sind deshalb auf das Internat und die Schule von Bhambarde angewiesen.

Der Ausbau der Schulinfrastrukturen wurde durch die grosse Zunahme der Studierenden notwendig. Vorgesehen ist eine Ausbildung in Landwirtschaft sowie Material für die Schulzimmer und Ausstattung der Schlafräume. Das Partner-Hilfswerk «Frères de nos Frères» verfolgt die Entwicklung dieser Schule schon seit 1997 und die Glückskette unterstützt das Projekt.

Dieses auf Langzeit ausgelegte Projekt verbessert nicht nur die schwierige Lebenssituation der entwurzelten Bevölkerung sondern möchte verhindern, dass diese Menschen ihre Existenz ohne den Verkauf ihres Bodens  weiterführen können.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
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    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.