Kinderhilfe

Kinderhilfe: Die Glückskette etabliert Mindeststandards für die Projektqualität

  • 03.08.2015
  • Kinderhilfe

© Keystone/AP/Jerome Delay

Alle Projekte, die auf die Verbesserung der Situation von Kindern abzielen, müssen von nun an Mindeststandards bezüglich der Qualität erfüllen. Diese Standards bieten einen genauen Interventionsrahmen und sollen Qualität, Relevanz und Nachhaltigkeit der Projekte fördern.

Wie bei allen anderen Interventionsbereichen achtet die Glückskette auch bei Kinderhilfsprojekten darauf, dass ihre Partner die Mindeststandards einhalten.

Für die Kinderhilfe gibt es zehn Standards. Sie konzentrieren sich auf die Identifikation und Wahrung der Interessen der Kinder sowie deren Einbezug in die Entscheidungen, die sie betreffen. Dabei müssen die spezifischen Bedürfnisse von Kindern in verschiedenen Situationen und Altersgruppen klar unterschieden werden. Auch Eltern, Betreuerinnen und Betreuer oder andere Bezugspersonen sollten in die Aktivitäten zugunsten der Kinder einbezogen werden. Und schliesslich müssen Kinder jederzeit vor psychischem und physischem Missbrauch geschützt werden und von Massnahmen profitieren, die ihre Widerstandsfähigkeit stärken.

Die Mindeststandards unterstreichen, wie wichtig die Zusammenarbeit der Hilfswerke und der bestehenden staatlichen Strukturen in jedem Bereich der Intervention ist.

Die zehn Mindeststandards können unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.