Unwetter Schweiz

Schweizer Unwetter-Schäden - Glückskette unterstützt Härtefälle

  • 23.06.2007
  • Unwetter Schweiz

Nach den heftigen Gewittern und Zerstörungen stellte die Glückskette 100'000 Franken für Soforthilfe zur Verfügung. Die Partner-Hilfswerke Caritas und Schweizerisches Rotes Kreuz gaben ihrerseits je 50'000 Franken frei, um den Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen. Wegen erneuter, zusätzlicher Unwetter-Schäden im Kanton Schwyz sprach der Krisenstab der Caritas einen weiteren Beitrag von 50'000 Franken für Härtefälle.

Das gesprochene Geld ist für private Härtefälle vorgesehen, etwa als Überbrückungshilfe für dringende Instandstellungsarbeiten. Die Abklärungen an Ort und Stelle übernehmen erfahrene Fachleute der Hilfswerke, in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden und den betroffenen Familien.  Es handelt sich dabei um sogenannte Subsidiärhilfe – die Hilfsgelder kommen also zum Einsatz, wenn Versicherungen und andere öffentliche Unterstützungen (Elementarschadenfonds etc.) ausgeschöpft wurden. Hilfsgesuche sind direkt an die zuständige Gemeinde zu richten.

Spenden zu Gunsten der Unwetter-Opfer können auf folgende Post-Konten überwiesen werden:

Glückskette: 10-15000-6 Vermerk „Unwetter Schweiz“

Schweizerische Rotes Kreuz 30-4200-3, Vermerk „Unwetter Schweiz“ 
Caritas 60-7000-4, Vermerk „Unwetter Schweiz“ 

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.