Unwetter Schweiz

Glückskette-Projekt der Woche: Neues Leben fürs Maderanertal

  • 08.08.2007
  • Unwetter Schweiz

Schwere Unwetter führen im August 2005 in weiten Teilen der Schweiz zu Hochwasser, Erdrutschen und Überschwemmungen. In den Gemeinden Silenen-Amsteg-Bristen am nördlichen Fuss des Gotthardmassivs sind die Schäden enorm: Die Zufahrtswege sind zerstört und das Maderanertal ist von der Umwelt abgeschnitten. Mit Hilfe der Glückskette-Gelder kann jedoch rasch eine neue Strasse gebaut werden.

Anstelle des ursprünglichen Fahrwegs wird die neue Strasse auf der ungefähr 300 Meter höher gelegenen Hangterrasse im Eiltempo erstellt und bis zur Alp Stössi verlängert.
Die Baugruppe besteht fast nur aus Bristnern, und nahezu alles Baumaterial stammt aus der Gegend. Obwohl Regen und Schnee die Arbeiten erschweren, ist der Zugang ins Maderanertal nach nur hundert Arbeitstagen vollbracht. „Es ist ein Bauwerk, auf das wir sehr stolz sein dürfen!“ sagt Projektleiter Urs Thali dem Urner Wochenblatt. Die 2,85 Kilometer lange neue Strasse überquert verschiedene wilde Bachläufe und Täler. Damit erschliesst sie unter anderem die Alpen Stäfeli, Griesseren und Stössi. Bernhard Epp, Geschäftsführer der Baufirma, erklärt in der Urner Zeitung, mit dem Neubau sei eine regelrechte Panoramastrasse entstanden. So konnte dem Maderanertal – dank Spenden der Schweizer Bevölkerung  - eine neue Zukunft gegeben werden.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

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    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.