So funktioniert die Glückskette

Die Glückskette ist eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte. Zu diesem Zweck arbeitet sie mit der SRG SSR und Schweizer Hilfswerken zusammen. Die Glückskette profitiert dabei von der besonderen Unterstützung des öffentlichen Radios und Fernsehens und arbeitet auch mit privaten Medien zusammen. Sie verteilt nicht einfach Geld, sondern finanziert Hilfsprojekte von erfahrenen Schweizer Hilfswerken in der Sofort- und Rehabilitationshilfe sowie beim nachhaltigen Wiederaufbau.

Die operationelle Arbeit führen erfahrene Schweizer Hilfswerke nach genauen Abmachungen aus. Die Glückskette arbeitet heute mit 25 Hilfswerken zusammen.

Die Sofort- und Nothilfe funktioniert im Katastrophenfall äusserst rasch und unbürokratisch: Bei der Tsunami-Katastrophe, zum Beispiel, wurde Geld bereits ausbezahlt, bevor die ersten Spenden eingetroffen waren.

Der grössere Teil der Spenden wird erfahrungsgemäss für Instandstellung (Rehabilitation) und Wiederaufbau verwendet, was langfristig die wesentlich nachhaltigere Hilfe ist. Solche Projekte werden von einer speziellen Projektkommission (COPRO-INT + COPRO-CH) geprüft und bewilligt und im Laufe ihrer Realisierung an Ort und Stelle kontrolliert. Je nach Umfang kann diese Hilfe ein oder mehrere Jahre dauern.

Gelder, die für diese Hilfe reserviert sind, liegen aber nicht einfach auf Konten herum, sondern müssen (gemäss Stiftungsreglement) zinsbringend «parkiert» werden. Mit diesen Zinsen bezahlt die Glückskette eine Sozialhilfe Schweiz, ihre Kinderhilfe und nach Möglichkeit ihren eigenen Betrieb.

Diese nicht-spekulative Anlagepolitik ist genau geregelt, erfolgt durch Finanzfachleute nach Grundsätzen der Ethik und Fairness (z.B. gegenüber Umwelt oder Entwicklungsländern) und wird von einer Audit-Gruppe überwacht. Die Gelder der Glückskette unterliegen zudem drei Finanzkontrollen und gehören zu den bestkontrollierten in der Schweiz. 

Die Glückskette erhielt in Anerkennung ihrer Arbeit den Internationalen Menschenrechtspreis 1999.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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SRG SSR

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Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.

SRG SSR

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Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR.

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Die Schweizerische Post

Die Post

Mit der Schweizerischen Post verbindet die Glückskette eine jahrzehntelange Zusammenarbeit, die bis in die «alten Zeiten» der PTT zurückreicht.

Die heutige Zusammenarbeit umfasst das Auflegen von Einzahlungsscheinen der Glückskette in allen Poststellen der Schweiz.

Bei Sammelaktionen übernimmt die Post die Gebühren, die bei der Überweisung auf das Postkonto der Glückskette anfallen. Auch via Postomat können Spender im Rahmen von Spendenaktionen direkt an die Glückskette spenden. Die Post trägt zudem die technischen Kosten, die hinter einer Spende per SMS entstehen.

Mit ihren Dienstleistungen für die Glückskette trägt die Post dazu bei, dass die Hilfsorganisation die Verwaltungskosten tief halten kann.

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Googeln, klicken und  surfen... – das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

Keystone

Keystone

«Ein Bild sagt mehr als tausend Worte» ist ein bekanntes Sprichwort. Dank der Zusammenarbeit mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette während einer Spendensammelaktion immer rasch über aktuelle Bilder aus Katastrophen- und Krisengebieten.

Die Bildagentur Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 21 Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Keystone verfügt über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

12 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette.