18.01.2018

2017/2018: NEUERUNGEN UND HERAUSFORDERUNGEN BEI DER GLÜCKSKETTE

Im Verlauf des Jahres 2017 haben wir uns nachhaltig für Notleidende in der Schweiz eingesetzt und uns an die neuen Anforderungen in der humanitären Hilfe angepasst. Im Jahr 2018 erwarten uns mehrere Herausforderungen, wie die gefährdete Partnerschaft mit unserer Hauptpartnerin, der SRG.

Hilfe in der Schweiz

Im Jahr 2017 haben wir über 37 Organisationen und Vereine unterstützt, die sich für Jugendliche in Not und unbegleitete minderjährige Migrantinnen und Migranten einsetzen. Die Sammelaktionen Cœur à Cœur, Jeder Rappen zählt und Ogni centesimo conta, die schweizweit im Dezember 2017 durchgeführt wurden, waren ein Erfolg. Dieses Jahr werden wir zudem einen Fonds zugunsten der bedürftigsten Menschen in unserem Land gründen.

Die Hilfe in der Schweiz war zudem geprägt von der Spendensammlung für Bondo. Für die Bündner Gemeinde wurden über 5,9 Millionen Franken gesammelt, was einmal mehr die enorme Grosszügigkeit der Schweizer Bevölkerung unterstreicht. Diese Spendensammlung steht ganz im Zeichen unserer Absicht, die Unterstützung für den von Unwetter betroffenen öffentliche Körperschaften in der Schweiz zu verstärken.

Dank unseres Fonds für Unwetter in der Schweiz konnten wir zwei Gemeinden im Emmental und Entlebuch, die 2014 von Unwettern heimgesucht wurden, sowie zahlreiche Wasser- und Strassenkörperschaften und Privathaushalte mit über einer Million Franken unterstützen.

 

Hilfe im Ausland

Dank der Solidarität der Schweizer Bevölkerung konnten wir den Opfern zweier schwerer Katastrophen helfen:

Wir haben 26 Projekte unserer Partnerhilfswerke unterstützt, welche mit ihren Aktivitäten vor Ort über 900’000 Personen helfen konnten.

 

Beitrag zur Innovation

Um für die neuen Herausforderungen im Bereich der humanitären Hilfe gerüstet zu sein und unsere Partnerhilfswerke zu unterstützen, richten wir einen Innovationsfonds ein. Dieser wird durch Spenden finanziert, die nicht an bestimmte Sammlungen gebunden sind, wie es bei Legaten oder Sponsoring der Fall ist. Ziel des Fonds ist es, die humanitäre Hilfe mit innovativen Lösungen noch effizienter zu gestalten.

 

Partnerschaft mit der SRG

Eine der grossen Herausforderungen ist 2018 die Abstimmung am 4. März über die No-Billag-Initiative, deren Annahme unsere Partnerschaft mit der SRG gefährden würde. Keine andere Plattform in der Schweiz könnte die Bevölkerung bei grossen Katastrophen so effektiv aufklären und mobilisieren. Dank unserer Partnerschaft mit der SRG konnten wir seit unserer Gründung über 1,7 Milliarden Franken für die Unterstützung von Menschen in Not in der Schweiz und im Ausland sammeln.