Kinderhilfe: Die Glückskette etabliert Mindeststandards für die Projektqualität

Alle Projekte, die auf die Verbesserung der Situation von Kindern abzielen, müssen von nun an Mindeststandards bezüglich der Qualität erfüllen. Diese Standards bieten einen genauen Interventionsrahmen und sollen Qualität, Relevanz und Nachhaltigkeit der Projekte fördern.

 

Wie bei allen anderen Interventionsbereichen achtet die Glückskette auch bei Kinderhilfsprojekten darauf, dass ihre Partner die Mindeststandards einhalten.

 

Für die Kinderhilfe gibt es zehn Standards. Sie konzentrieren sich auf die Identifikation und Wahrung der Interessen der Kinder sowie deren Einbezug in die Entscheidungen, die sie betreffen. Dabei müssen die spezifischen Bedürfnisse von Kindern in verschiedenen Situationen und Altersgruppen klar unterschieden werden. Auch Eltern, Betreuerinnen und Betreuer oder andere Bezugspersonen sollten in die Aktivitäten zugunsten der Kinder einbezogen werden. Und schliesslich müssen Kinder jederzeit vor psychischem und physischem Missbrauch geschützt werden und von Massnahmen profitieren, die ihre Widerstandsfähigkeit stärken.

 

Die Mindeststandards unterstreichen, wie wichtig die Zusammenarbeit der Hilfswerke und der bestehenden staatlichen Strukturen in jedem Bereich der Intervention ist.