Die Mittel verteilen sich wie folgt:
- Nothilfe
Direkte finanzielle Unterstützung (Cash Assistance), Verteilung von Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. - Unterkünfte und Reparaturen
Instandsetzung beschädigter Wohnungen und Häuser, damit Familien insbesondere im Winter unter sicheren und würdigen Bedingungen leben können. - Gesundheitsversorgung und psychosoziale Unterstützung
Wiederherstellung medizinischer Einrichtungen, mobile Gesundheitsteams sowie psychosoziale Begleitung traumatisierter Menschen. - Bildung und Schutz
Reparatur von Schulen, Bereitstellung von Schulmaterial und digitaler Ausstattung für Fernunterricht sowie Unterstützung besonders gefährdeter Familien. - Weitere Massnahmen
Wasser, Hygiene und Sanitärversorgung, Minenräumung sowie Unterstützung lokaler Medien zur Sicherstellung verlässlicher Information.
Mehrere unabhängige Evaluationen sowie regelmässige Projektbesuche stellen die Qualität der Projekte und die sorgfältige Verwendung der Spendengelder sicher.
Von der Glückskette unterstützte Partnerorganisationen in der Ukraine
Folgende Organisationen wurden dank der eingegangenen Spenden unterstützt und setzen Projekte in 21 der 24 Oblaste des Landes um:
Caritas Schweiz, Schweizerisches Rotes Kreuz, HEKS, Fondation Hirondelle, Pestalozzi Stiftung, Schweizerische Stiftung für Minenräumung, Terre des hommes, Helvetas, Legal Action Worldwide (LAW), Medair, Médecins du Monde, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Save the Children, Solidar Suisse.
Aktuelle Lage und humanitäre Bedürfnisse
Vier Jahre nach Beginn der Invasion dauert der Krieg an, und die humanitären Folgen verschärfen sich weiter. Das Jahr 2025 war für die Zivilbevölkerung das tödlichste seit 2022.
- 10,8 Millionen Menschen sind in der Ukraine auf humanitäre Hilfe angewiesen
- 3 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes vertrieben, rund 1 Million sind in ihre Herkunftsregion zurückgekehrt
- Über 5 Millionen ukrainische Flüchtlinge haben das Land verlassen
- Bis zu 10 Millionen Menschen leiden unter stress- und traumabedingten psychischen Belastungen
- Mehr als 5 Millionen Kinder konnten ihre Schulbildung nicht regulär fortsetzen; tausende Schulen wurden beschädigt oder zerstört
- Wiederholte Angriffe auf Energieinfrastruktur verschärfen die Situation zusätzlich. Bei Wintertemperaturen von bis zu –17 °C leben tausende Familien in schlecht isolierten Unterkünften, teilweise mit nur wenigen Stunden Strom pro Tag
Pressemitteilung
Für weitere Informationen

Andere Pressemitteilungen

Glückskette empfiehlt ein Nein zur SRG-Initiative vom 8. März
11.02.2026Die Glückskette empfiehlt ein Nein zur Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)». Die Vorlage betrifft die Finanzierung des Service Public der SRG und hätte bei Annahme direkte Auswirkungen auf die Fähigkeit, in Krisen landesweit Solidarität zu mobilisieren.

Erdbeben in der Türkei und Syrien: Drei Jahre nach der Katastrophe hat die Glückskette die gesammelten 32 Millionen Franken eingesetzt
06.02.2026Am 6. Februar 2023 erschütterten schwere Erdbeben den Süden der Türkei und den Norden Syriens und forderten über 60’000 Todesopfer. Mit der Unterstützung der SRG und dank der Solidarität der Schweizer Bevölkerung hat die Glückskette über 32 Millionen Franken gesammelt und damit Millionen von Menschen helfen können. Drei Jahre später sind die gesammelten Spendengelder fast vollständig eingesetzt: Insgesamt wurden 45 humanitäre Projekte finanziert, die von akuter Nothilfe bis hin zu langfristigem Wiederaufbau reichten.

Erdbeben, Konflikte, Katastrophen in der Schweiz: Die Glückskette sammelte 2025 über 52 Millionen Franken
02.02.2026Verheerende Erdbeben in Südostasien, der Bergsturz von Blatten, die humanitäre Krise in Gaza, Krieg im Sudan: 2025 war die Glückskette vielfach gefordert. Dank der Solidarität der Bevölkerung konnten 52,6 Millionen Franken an Spenden gesammelt und 3,1 Millionen Menschen in der Schweiz und weltweit unterstützt werden.
