09.05.2018

Den Rohingya-Flüchtlingen in Bangladesch droht eine weitere Katastrophe

Regen und Wirbelstürme bringen den rund 780'000 Rohingya noch mehr Not und Leid

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Im August 2017 ist über einer halbe Million Menschen der ethnischen Minderheit Rohingya nach Bangladesch geflüchtet. Sie erzählten schlimme Geschichten von bewaffneter Gewalt und niedergebrannten Dörfern. Nun leben sie dicht gedrängt in schlecht gebauten Flüchtlingslagern in Bangladesch und trotz der Hilfe, auch dank Ihren Spenden, fehlt es nach wie vor an allem.

Die Hilfswerke befürchten das Schlimmste

Die Menschen haben sich in einem Gebiet niedergelassen, das früher bewaldet war. Es besteht aus vielen kleinen Hügeln. Der Wald aber ist weg und der lehmige Boden wird beim geringsten Regen zu Schlamm und extrem rutschig. Es ist schwer vorstellbar, wie schlimm die Situation wird, wenn Wirbelstürme passieren und es tagelang regnet.

Die aus Bambusstecken und Plastikplanen gebauten Unterkünfte können nicht standhalten. Die höher gelegenen Hütten werden fortgeschwemmt, ebenso wie die bereits vollen Latrinen. Deshalb befürchten die Hilfswerke, dass Seuchen und Krankheiten ausbrechen und sich schnell verbreiten können.

Vorbeugen der Katastrophe

Aus diesem Grund versuchen unsere Partnerhilfswerke nun mit allen Mitteln, den Kampf gegen die Zeit zu gewinnen, die leichten Konstruktionen zu verstärken, Latrinen zu sichern und die gefährdetsten Menschen in sichere Gebiete umzusiedeln.

Leider sind gerade jetzt, wo die Hilfe intensiviert werden müsste, unsere Spendengelder aufgebraucht, weshalb wir Sie erneut um Ihre Solidarität mit den Rohingya bitten. Denn Ihre Spende macht den Unterschied!