Nepal: Nothilfe und Wiederaufbau nach dem Erdbeben

Die Schweizer Bevölkerung spendete CHF 32'334'892 Franken für die Opfer des Erdbebens. Wir zeigen Ihnen hier, wie wir den Menschen in Nepal mit Ihrer Spende helfen.

Status : laufend
Nothilfe
Wiederaufbau
Abschlussphase
25.04.2015
Spendenstand CHF 32'334'892

Tod und Zerstörung nach dem Erdbeben

Am 25. April 2015 zerstörte ein Erdbeben 600’000 Häuser und forderte 9000 Todesopfer. Rund 22’000 Menschen wurden verletzt.

Nebst den Wohnhäusern wurden auch viele religiöse Kultstätten zerstört. Für die religiösen und mit ihrer Tradition sehr stark verbundenen Nepalesinnen und Nepalesen war dies ein zusätzlicher, schwerer Verlust.

Nepal ist ein sehr gebirgiges Land. Viele Dörfer liegen in abgelegenen Tälern und waren nach dem Beben noch schwerer erreichbar als vorher. Viele Strassen wurden zerstört oder durch Erdrutsche blockiert.

Die Hilfe zu den Menschen zu bringen, war denn die grösste Herausforderung in den Wochen nach der Katastrophe.

Ein Mann läuft durch die Trümmer einer vom Erdbeben zerstörten Stadt.

Dank Ihrer Spende konnten unsere Partnerhilfswerke sofort mit der Verteilung der Hilfsgüter beginnen und die Lebensmittel, Blachen und Haushaltsgegenstände zum Teil zu Fuss in die entlegenen Dörfer bringen.

News

Traumaverarbeitung für Opfer des Erdbebens

Ein nepalesisches Mädchen wird nach dem Erdbeben in einem Krankenhaus behandelt.

So half Ihre Spende während der Nothilfe

Unsere Partnerhilfswerke führen Projekte durch, die genau auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind:

  • Sie verteilen Lebensmittel, Wasser und Wasserreinigungssysteme, Zelte, provisorische Unterkünfte, Haushaltsartikel und Werkzeuge, damit der Schutt beiseite geräumt werden kann
  • Sie behandeln Kranke und Verletzte
  • Sie kämpfen gegen das Ausbreiten von Seuchen und Krankheiten
  • Sie schützen Kinder vor Ausbeutung und Missbrauch und helfen Kindern und Erwachsenen dabei, ihre Traumata zu verarbeiten
  • Sie bezahlen die Menschen für die Aufräumarbeiten, damit sie schnell wieder eigenes Geld verdienen können
  • Durch provisorische Schulzimmer sorgen sie dafür, dass die Kinder schnell wieder zur Schule gehen können und nicht zu viel Schulstoff verpassen

So hilft Ihre Spende beim Wiederaufbau

Unsere Partnerhilfswerke führen Projekte durch, die genau auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind:

  • Sie bauen über 1500 Häuser, rund 35 Schulen und 7 Gesundheitszentren erdbebensicher wieder auf
  • Sie bilden Hunderte von qualifizierten Handwerkern und Tausende von freiwilligen Dorfbewohnern im erdbebensicheren Bauen aus

Eine Nepalesin, die für erdbebensicheres Bauen ausgebildet wurde, hilft beim Wiederaufbau von Häusern.

«Unsere Hilfe erreicht die Menschen, die sie am meisten brauchen: Es sind die ärmsten Familien mit den wenigsten Ressourcen, die Unterstützung von unseren Partnerhilfswerken erhalten, zum Beispiel Einelternfamilien oder Familien mit einem erwerbslosen oder behinderten Familienoberhaupt.»
David Dandrès, Projektbeauftragter für Nepal

Soforthilfe nach dem Erdbeben

Viele unserer Partnerhilfswerke arbeiten seit Langem in Nepal und unterstützen die Bevölkerung dabei, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Sie waren beim Erdbeben also bereits vor Ort, kannten das Land und die Bevölkerung und waren sehr gut mit lokalen Organisationen vernetzt.

Deshalb konnten sie trotz den schwierigen Umständen rasch mit der Nothilfe beginnen. Sie verteilten Trinkwasser und Grundgüter an rund 200’000 Personen und verschafften ihnen ein provisorisches Dach über dem Kopf.

Dank der Einrichtung von Posten für medizinische Notfälle wurden über 10’000 Verletzte versorgt.

Tausende von Kindern konnten dank provisorisch eingerichteten Schulzimmern den Unterricht wieder besuchen.

Mädchen in einem provisorisch eingerichteten Schulzimmer nach dem Erdbeben in Nepal.

Nepalesen helfen beim Wiederaufbau ihrer Häuser.

Wiederaufbau von Häusern und Schulen

Im Rahmen des Wiederaufbaus bauen unsere Partnerhilfswerke zusammen mit der Bevölkerung 1500 Häuser wieder auf.

Die ersten stehen schon; eine zweite Bauphase ist für 2018 geplant. Auch die Arbeiten an 34 Schulen und sieben Gesundheitszentren haben begonnen. Wir rechnen mit etwa drei Jahren Arbeit.

Für die Bauarbeiten bildeten die Hilfswerke Hunderte von qualifizierten Bauarbeitern und Tausende von freiwilligen Dorfbewohnern im erdbebensicheren Bauen aus.

Spendenstand:

CHF 32'334'892

  • Projekte:

    32

  • Begünstigte

    1'313'652

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Unsere Partnerhilfswerke vor Ort

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