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80 Jahre Solidarität

Seit 1946 verbindet die Glückskette Menschen, die helfen wollen, mit Menschen, die Hilfe brauchen. 

Wenn Kriege, Naturkatastrophen oder andere Krisen Menschen in Not bringen, zeigt die Schweizer Bevölkerung immer wieder, was Solidarität bewirken kann.

In diesem Jahr feiern wir unseren 80. Geburtstag. Dies ist eine Gelegenheit, auf 80 Jahre Solidarität zurückzublicken: auf bewegende Geschichten, aussergewöhnliche Hilfsaktionen und die Millionen von Menschen, die gemeinsam dazu beigetragen haben, Hoffnung und konkrete Hilfe zu ermöglichen. Entdecken Sie die Geschichte der Glückskette, die Menschen hinter der Solidarität und die Ereignisse, die acht Jahrzehnte ihres Engagements geprägt haben.

  • + 0 Milliarden

    Schweizer Franken gesammelt

  • 0

    Gründung der Glückskette

  • + 0 ’000

    unterstützte humanitäre und soziale Projekte

Unsere Geschichte

Wer hätte 1946 ahnen können, dass aus einer einfachen Radiosendung eine der wichtigsten Organisationen zur Finanzierung humanitärer Hilfe in der Schweiz werden würde?

 

Entdecken Sie die wichtigsten Momente unserer Geschichte und erfahren Sie, wie die Solidarität in der Schweiz von Generation zu Generation weitergelebt hat.

 

 

1946

Die Geburt der Glückskette

Die Glückskette entsteht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als Radiosendung von Roger Nordmann und Jack Rollan. 

Die erste Sendung wird am 26. September 1946 auf Radio Sottens – heute RTS – ausgestrahlt. Das Prinzip ist einfach: Menschen helfen einander und geben die Solidarität weiter. Aus einer innovativen Idee wird eine Bewegung, die die Schweiz bis heute prägt.

1983

Von der Radiosendung zur Stiftung

Fast vier Jahrzehnte nach ihrer Gründung wird die Glückskette zu einer unabhängigen Stiftung. Gleichzeitig bleibt sie eng mit der SRG verbunden, deren Sender ihre Solidaritätsaufrufe in allen Sprachregionen verbreiten. 

Geldspenden lösen nach und nach die Sachspenden ab und ermöglichen eine professionelle Unterstützung von Hilfsprojekten in der Schweiz und weltweit.

1999

Kosovo-Krieg

Die Glückskette sammelt 49,9 Millionen Franken, um die vom Krieg im Kosovo betroffene Bevölkerung zu unterstützen. 

Im selben Jahr erhält sie den internationalen Menschenrechtspreis für ihr humanitäres Engagement, insbesondere für die im Kosovo geleistete Hilfe. 

2000

Unwetter im Wallis und Tessin

Verheerende Unwetter treffen das Wallis und das Tessin und hinterlassen eine Spur der Zerstörung. 

Die Bevölkerung in der Schweiz reagiert mit grosser Solidarität und spendet 74 Millionen Franken – die drittgrösste Sammlung in der Geschichte der Glückskette. Die Hilfe ermöglicht den Wiederaufbau in besonders betroffenen Gemeinden wie Gondo und Baltschieder und unterstützt zahlreiche weitere Betroffene in der Schweiz und den angrenzenden Regionen.

2004

Tsunami in Südostasien

Am 26. Dezember 2004 erschüttert ein verheerender Tsunami weite Teile Südostasiens. Die Bilder der Katastrophe lösen in der Schweiz eine aussergewöhnliche Welle der Solidarität aus. 

Mit über 227 Millionen Franken Spenden führt die Glückskette die grösste Sammlung ihrer Geschichte durch und ermöglicht langfristige Hilfe für Millionen betroffener Menschen.

 

2010

Erdbeben in Haiti

Ein verheerendes Erdbeben trifft Haiti und löst eine schwere humanitäre Katastrophe aus. 

Die Glückskette sammelt 66,7 Millionen Franken, leistet damit Soforthilfe vor Ort und trägt zum Wiederaufbau bei. 

2020

Solidarität in der Pandemie

Die Corona-Pandemie trifft die Schweiz und die ganze Welt. 

Die Glückskette unterstützt Menschen, die durch die Krise in finanzielle oder soziale Not geraten sind, und finanziert gleichzeitig Hilfsprojekte in besonders betroffenen Ländern. Die Pandemie macht deutlich, wie wichtig Solidarität auch in einer globalen Krise bleibt. 

2022

Krieg in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine löst Entsetzen und eine aussergewöhnliche Solidaritätswelle aus. Mit über 140 Millionen Franken Spendengeldern führt die Glückskette die zweitgrösste Sammlung ihrer Geschichte durch. 

Die Hilfe erreicht Millionen Menschen in der Ukraine, in Nachbarländern und in der Schweiz.

2025

Bergsturz in Blatten

Der massive Bergsturz in Blatten, der beinahe das gesamte Walliser Dorf zerstört, erschüttert die Schweiz und löst eine grosse Welle der Solidarität aus. 

Mit den gesammelten 23 Millionen Franken leistet die Glückskette den Betroffenen Soforthilfe und unterstützt sie langfristig. 

2026

80 Jahre Solidarität

Seit 80 Jahren verbindet die Glückskette Menschen, die helfen wollen, mit Menschen, die Hilfe brauchen. Gemeinsam mit der Bevölkerung, den Medien und ihren Partnerorganisationen hat sie Solidarität immer wieder in konkrete Hilfe verwandelt. 

Dieses Jubiläum ist Anlass, auf diese Geschichte zurückzublicken – und gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

80 Jahre Solidarität

Geschichten der Solidarität

Seit 80 Jahren lebt die Glückskette von Menschen, die hinschauen, mitfühlen und handeln. Von Spender:innen, von Freiwilligen, von Partnerorganisationen – und von unseren Botschafter:innen, die unsere Solidaritätsaufrufe seit vielen Jahren begleiten.

 

Zum Jubiläum erzählen verschiedene Menschen, was Solidarität für sie bedeutet und welche Momente ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind. Den Auftakt macht unser Botschafter Dani Fohrler (SRF). Im Laufe des Jubiläumsjahres kommen weitere Geschichten hinzu: Erinnerungen von Menschen, die die Glückskette begleitet, unterstützt oder über Generationen hinweg mitgetragen haben.

 

Erfahrungsbericht von Yann

Erfahrungsbericht von Yann

Die Schweiz ist ein vielfältiges Land, und gerade in schwierigen Momenten zeigt sich, dass Solidarität Menschen verbindet, über Regionen und Sprachen hinweg. Wenn eine Katastrophe eintritt, merkt man: Man ist nicht allein.

Yann hat das selbst erlebt, als die Rhoneüberschwemmungen das Quartier Sous-Géronde in Siders schwer trafen. In einer einzigen Nacht verlor er alles. Die Glückskette half ihm, die schlimmste Notlage zu überbrücken. Was ihn aber am meisten bewegte, war die Solidarität aus der ganzen Schweiz: „Wir haben diese Welle der Solidarität wirklich gespürt, und es hat uns gutgetan zu wissen, dass Menschen aus Zürich, Genf und anderen Teilen der Schweiz an uns gedacht haben. Hier bei uns im Wallis, in unserer kleinen Stadt."

Erfahrungsbericht von Nathalie

Erfahrungsbericht von Nathalie

Nathalies Geschichte zeigt, wie sich Solidarität von Generation zu Generation verändert hat:

„Meine Mutter erzählte mir, dass sie als Kind mit ihren Schulkameradinnen und -kameraden in Basel stundenlang zusammen Kleider gestrickt hat, für eine Sammlung der Glückskette. All diese Kleidungsstücke wurden in die Niederlande geschickt, um den Tausenden von Menschen zu helfen, die bei den Überschwemmungen von 1953 mitten im Winter ihr Zuhause und alles verloren hatten.

 

Und heute kann man einfach mit einem Klick spenden. Das ist schon unglaublich, was für eine Entwicklung!"

 

In ihren Anfängen sammelte die Glückskette Sachspenden, Lebensmittel, Kleider, manchmal sogar selbst gestrickt, wie auf dem Foto oben zu sehen. Seit den 1980er-Jahren ermöglichen Geldspenden eine schnellere und wirksamere Hilfe in Krisen. Eines aber hat sich nicht verändert: Heute wie vor 80 Jahren zählt jede Geste der Solidarität.

Danielles Erinnerung

Danielles Erinnerung

Danielles erste prägende Erinnerung an die Glückskette reicht bis in ihre Kindheit zurück:

„Als ich klein war, in den 1970er-Jahren, hatten wir eine italienische Nachbarin, der wir sehr nahe standen. Wir nannten sie La Nonna. Sie war schon älter und hatte nie Ferien machen können, weil sie zu arm war. Eines Tages erzählte sie uns bei einem Besuch, dass die Glückskette ihr und anderen armen Rentnerinnen und Rentnern eine Ferienwoche auf den Balearen geschenkt hatte! Ihre Augen leuchteten noch immer, und sie war der Glückskette unendlich dankbar. Heute bin ich selbst in Rente, aber La Nonna und ihre Geschichte habe ich nie vergessen. Die Glückskette auch nicht."

 

1975 ermöglichte die Aktion „Air Bonheur" Hunderten von Rentnerinnen und Rentnern, die sich nie Ferien im Ausland leisten konnten, zum ersten Mal das Meer zu sehen, auf Mallorca. Dieses Abenteuer können Sie im Video oben noch einmal miterleben.

Rückblick unseres Botschafters Dani Fohrler

Rückblick unseres Botschafters Dani Fohrler

Besondere Momente, berührende Worte und erinnerungswürdige Sammlungen begleiten Dani Fohrlers Zeit als Botschafter der Glückskette.

Zum 80-jährigen Jubiläum blicken wir gemeinsam mit Dani auf seine Zeit als Glückskette-Botschafter zurück. Welche Begegnungen haben ihn geprägt? Was war seine schönste Erinnerung?

Dani Fohrler ist seit 2018 Botschafter der Glückskette in der Deutschschweiz. An den nationalen Solidaritätstagen berichtet er live aus der Telefonzentrale in Zürich.

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Haben auch Sie eine besondere Erinnerung an die Glückskette? An eine Sammlung, eine Sendung, eine Spende oder einen Moment der Solidarität, der Sie geprägt hat? 

 

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Die Glückskette ist in der Schweiz und weltweit im Einsatz, um betroffenen Menschen zu helfen. Dürfen wir dich informieren, wenn schnelle Hilfe nötig ist?   

 

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