28.08.2019

Aussergewöhnliche Sammlungen

Auch wenn heute Spenden in Form von Geld die Norm sind, war das nicht immer der Fall. Entdecken Sie hier ein paar aussergewöhnliche Sammlungen aus unserer 73-jährigen Geschichte.

Ferien in der Schweiz

1947 wünschte ein Radiohörer, Königin Elisabeth von England zur Hochzeit ein Geschenk zu machen: 20 kriegsgeschädigten Kindern aus London sollten Ferien in der Schweiz ermöglicht werden.

Lesestoff

1947 fand die erste gesamtschweizerische Glückskette-Sammlung für geschädigte Wehrmänner (die sogenannten «Ölsoldaten») statt. Maschinengewehrkühlöl wurde irrtümlich als Speiseöl verwendet und rund 100 Personen erlitten Vergiftungen mit schlimmen Langzeitfolgen bis hin zu Lähmung der Beine. Wir sammelten 10‘000 Kilo Bücher und Magazine für sie!

Schokolade und Tabak

Unglaublich aber wahr: 1948 sammelten wir Schokolade und Tabak für die Insassen von Altersheimen!

Habt ihr noch alte Filzhüte ?

1948: Die Glückskette sammelte alte Filzhüte aus denen Kranke und Genesende Finken nähten. Denn der Sinn dieser Glückskette-Aktion war es, «durch Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten neuen Mut zum Leben und neue Kraft zur Genesung in die Krankenseele zu tragen».

Pantoffelhelden

1949 sammelten wir alte Filzhüte, um daraus Pantoffeln zu nähen. Diese wurden für einen guten Zweck verkauft. Sogar hochoffizielle Soldatenhüte verwandelten sich so in wärmende Finken!

Lasst uns stricken!

Heute kaum vorstellbar: 1951 sammelten wir Wolle für frierende Menschen!

Air Bonheur

Mit dem Halbtax-Abo durch den Zoll? Kein Problem mit der Air Bonheur! Dank ihr verbrachten 1975 700 Schweizer Rentner, die sich keine Ferien leisten können, kostenlos eine Woche auf Mallorca – inklusive Sackgeld!