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Aktuelles

Tragödie von Crans-Montana: Die Glückskette ist bereit, gezielt zu unterstützen

22.01.2026

Die Glückskette steht seit Anfang Januar im engen Austausch mit den Behörden, um zu klären, wo und in welcher Form eine gezielte Unterstützung für die Betroffenen der Tragödie von Crans-Montana sowie ihr Umfeld sinnvoll sein kann. Sie ist bereit, ergänzend Unterstützung zu leisten, falls es dafür einen Bedarf gibt.

Unterstützung der Betroffenen durch öffentliche Stellen 

In der Schweiz liegt die Betreuung von Betroffenen und ihren Angehörigen in erster Linie bei Versicherungen und der öffentlichen Hand, insbesondere bei den Opferhilfestellen. Diese bieten den Opfern und Angehörigen des Brandes von Crans-Montana psychologische, administrative, rechtliche und finanzielle Unterstützung. Die Glückskette würde bei Bedarf in Abstimmung mit diesen Akteuren ergänzend tätig werden. 

 

Klare Unterstützung durch die Behörden 

Die Bundes- und Kantonsbehörden haben den Betroffenen und ihren Familien rasch ihre Unterstützung zugesichert. Der Bundesrat hat sich verpflichtet, eine unmittelbare und langfristige Begleitung sicherzustellen und bei Bedarf einen finanziellen Beitrag des Bundes zu prüfen – ergänzend zu Versicherungen und weiteren öffentlichen Instrumenten. 

 

Der Staatsrat des Kantons Wallis hat seinerseits eine dringliche finanzielle Soforthilfe von 10’000 Franken pro betroffene Familie angekündigt, um eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung zu ermöglichen. Parallel dazu wurde die psychologische Betreuung verstärkt: Die Kantone Wallis und Waadt haben spezialisierte Hotlines eingerichtet, um eine angemessene Unterstützung sicherzustellen. 

 

Mögliche gezielte Unterstützung 

In Koordination mit den Opferhilfestellen und den zuständigen Behörden führt die Glückskette derzeit Gespräche über eine eine mögliche zusätzliche Unterstützung. Dabei wird unter anderem geprüft, ob auch das nahe Umfeld von Betroffenen einbezogen werden kann – etwa, um Freundinnen und Freunden von Personen, die weit entfernt von ihrem Wohnort hospitalisiert sind, Besuche zu ermöglichen.  

 

Grosse Solidarität mit Betroffenen 

Die Anteilnahme aus der ganzen Schweiz mit den Betroffenen ist enorm. Zum jetzigen Zeitpunkt wird jedoch kein nationaler Spendenaufruf lanciert. Dank unseres Fonds Katastrophen Schweiz können wir bei identifizierten Bedürfnissen sofort Mittel mobilisieren. Wir verfolgen die Situation weiterhin sehr aufmerksam und passen unsere Unterstützung an, falls sich die Bedürfnisse verändern. 

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Tragödie von Crans-Montana: Die Glückskette ist bereit, gezielt zu unterstützen

22.01.2026

Die Glückskette steht seit Anfang Januar im engen Austausch mit den Behörden, um zu klären, wo und in welcher Form eine gezielte Unterstützung für die Betroffenen der Tragödie von Crans-Montana sowie ihr Umfeld sinnvoll sein kann. Sie ist bereit, ergänzend Unterstützung zu leisten, falls es dafür einen Bedarf gibt.

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