Unterstützung der Betroffenen durch öffentliche Stellen
In der Schweiz liegt die Betreuung von Betroffenen und ihren Angehörigen in erster Linie bei Versicherungen und der öffentlichen Hand, insbesondere bei den Opferhilfestellen. Diese bieten den Opfern und Angehörigen des Brandes von Crans-Montana psychologische, administrative, rechtliche und finanzielle Unterstützung. Die Glückskette würde bei Bedarf in Abstimmung mit diesen Akteuren ergänzend tätig werden.
Klare Unterstützung durch die Behörden
Die Bundes- und Kantonsbehörden haben den Betroffenen und ihren Familien rasch ihre Unterstützung zugesichert. Der Bundesrat hat sich verpflichtet, eine unmittelbare und langfristige Begleitung sicherzustellen und bei Bedarf einen finanziellen Beitrag des Bundes zu prüfen – ergänzend zu Versicherungen und weiteren öffentlichen Instrumenten.
Der Staatsrat des Kantons Wallis hat seinerseits eine dringliche finanzielle Soforthilfe von 10’000 Franken pro betroffene Familie angekündigt, um eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung zu ermöglichen. Parallel dazu wurde die psychologische Betreuung verstärkt: Die Kantone Wallis und Waadt haben spezialisierte Hotlines eingerichtet, um eine angemessene Unterstützung sicherzustellen.
Mögliche gezielte Unterstützung
In Koordination mit den Opferhilfestellen und den zuständigen Behörden führt die Glückskette derzeit Gespräche über eine eine mögliche zusätzliche Unterstützung. Dabei wird unter anderem geprüft, ob auch das nahe Umfeld von Betroffenen einbezogen werden kann – etwa, um Freundinnen und Freunden von Personen, die weit entfernt von ihrem Wohnort hospitalisiert sind, Besuche zu ermöglichen.
Grosse Solidarität mit Betroffenen
Die Anteilnahme aus der ganzen Schweiz mit den Betroffenen ist enorm. Zum jetzigen Zeitpunkt wird jedoch kein nationaler Spendenaufruf lanciert. Dank unseres Fonds Katastrophen Schweiz können wir bei identifizierten Bedürfnissen sofort Mittel mobilisieren. Wir verfolgen die Situation weiterhin sehr aufmerksam und passen unsere Unterstützung an, falls sich die Bedürfnisse verändern.
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02.02.2026Nach dem Bergsturz vom 28. Mai 2025 in Blatten setzt die Glückskette ihre Unterstützung für die betroffenen Menschen fort. Neu beteiligt sie sich gemeinsam mit dem Bund an einer Entschädigung für verloren gegangenes Bauland – ein Verlust, der nicht versicherbar ist. Ziel ist es, die finanziellen Folgen der Katastrophe für Betroffene abzufedern und eine Perspektive für die Zukunft zu schaffen.

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