Hilfe für Afghanistan

Die Machtübernahme durch die Taliban führt zu massiven Vertreibungen innerhalb des Landes, das sich bereits vorher in einem fragilen Zustand befand. Die Bilder der Menschen, die zum Flughafen von Kabul strömen, gehen um die Welt, und die internationale Gemeinschaft ist besorgt über die humanitäre Notlage im Land.

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Eine humanitäre Notlage

Die Machtübernahme durch die Taliban führt zu massiven Vertreibungen innerhalb des Landes, das sich bereits vorher in einem fragilen Zustand befand. Die Bilder der Menschen, die zum Flughafen von Kabul strömen, gehen um die Welt, und die internationale Gemeinschaft ist besorgt über die humanitäre Notlage im Land. Aufgrund der Covid-19-Pandemie, sich verschärfender Konflikte, einer dramatischen Dürre und der Vertreibung von mehr als 400’000 Menschen nimmt die Zahl der Menschen in der Region, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, weiter zu ­– und das, obwohl fast die Hälfte der Bevölkerung bereits vorher Hilfe benötigte. Unsere Partnerorganisationen vor Ort lassen angesichts der Entwicklung der Situation Geduld und Vorsicht walten, um der afghanischen Bevölkerung so gut wie möglich zu helfen.

1 Million Franken

für unser

Partnernetzwerk vor Ort

Aufgrund der Notlage haben wir unseren Partnerorganisationen bereits 1 Million Franken aus unserem permanenten Nothilfefonds zur Verfügung gestellt, um ihnen so schnell wie möglich zu helfen. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Organisationen vor Ort zu unterstützen und ihre Programme zu verstärken, um der sich abzeichnenden humanitären Katastrophe entgegenzuwirken. Wir haben zwei Partnerhilfswerke in Kabul und Kandahar: Terre des hommes und Medair. Darüber hinaus unterstützen wir u. a. Ärzte ohne Grenzen, Helvetas und das IKRK sowie deren Netzwerke.

 

 

Soforthilfe, Nahrungsmittelhilfe und medizinische Versorgung 

Unsere Partnerorganisationen konzentrieren sich auf die Soforthilfe und die Nahrungsmittelhilfe. Denn bereits 9,1 Millionen Menschen sind von einer akuten Nahrungsmittelkrise bedroht. Infolge des Zusammenbruchs der Regierung und der Infrastruktur wird das Bargeld knapp, und es fehlt an Produkten des täglichen Bedarfs. Soforthilfe und Nahrungsmittelhilfe haben deshalb oberste Priorität.

Auch der Zugang zur Gesundheitsversorgung im Land ist stark eingeschränkt. Schätzungsweise 33 Prozent der Bevölkerung, d. h. 14,5 Millionen Menschen, sind auf medizinische Hilfe angewiesen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die medizinischen Einrichtungen ihre Kapazitäten ausweiten können.

 

 

Unterstützung für afghanische Flüchtlinge

Zusätzlich zum enormen humanitären Bedarf im Land selbst ist zu erwarten, dass die vom neuen Regime am stärksten bedrohten Bevölkerungsgruppen, insbesondere gut ausgebildete Frauen, neue Fluchtwege suchen werden. Wir werden deshalb auch humanitäre Projekte in den Nachbarländern Afghanistans – z. B. in Tadschikistan, Usbekistan und Pakistan – unterstützen, wenn die Flüchtlinge dort ankommen.

Ihre Spende

 

Die Mehrheit der afghanischen Bevölkerung befindet sich in einer verzweifelten Lage. Ihre Spende trägt dazu bei, dass wir nicht nur vor Ort, sondern auch in den Nachbarländern lebenswichtige humanitäre Hilfe leisten können.

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