So finden Sie Hilfe nach Unwettern in der Schweiz

Wir helfen seit unserer Gründung auch Menschen in Not in der Schweiz. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie Unterstützung beantragen können, wenn Sie durch Unwetter Schäden erlitten haben.

Unwetterhilfe in der Schweiz

Hat ein Unwetter Ihr Hab und Gut zerstört? Bleiben Ihnen nach der Kostenübernahme durch die Versicherung immer noch Kosten, die Sie in ein finanzielles Bedrängnis bringen?

Dann kann eventuell unsere Unwetterhilfe weiterhelfen.

Wie unsere Unwetterhilfe funktioniert und wie sie diese beantragen können, erfahren Sie hier:

Die Glückskette hilft bei Aufräumarbeiten nach Unwettern in der Schweiz.

     Für Privatpersonen und nichtgewinnorientierte Organisationen

Am besten wenden Sie sich an Ihre Gemeinde. Diese steht normalerweise nach einer Naturkatastrophe in Kontakt mit unseren Partnern Caritas oder dem Schweizerischen Roten Kreuz und kann Ihnen Auskunft darüber geben, wie Sie weiter vorgehen sollen.

Wenn die Gemeinde nicht weiterhelfen kann, dürfen Sie sich auch direkt an unsere Partnerhilfswerke wenden, welche die Hilfe für uns umsetzen:

Wir leisten Beiträge für Soforthilfe, Überbrückungshilfe sowie an Restkosten von Räumungs- und Wiederinstandstellungsarbeiten:

  • Soforthilfe: notwendige erste Anschaffungen und kurzfristige Mehrkosten unmittelbar nach dem Schadenseintritt
  • Überbrückungshilfe: Provisorien, Mehrkosten für z.B. Unterkunft, Verpflegung, Fahrkosten und dringende provisorische Anschaffungen aufgrund des Schadens
  • Restkosten: Nach Übernahme der Kosten von Versicherungen und anderen Stellen z. B. für den Ersatz von Mobiliar, Fahrzeugen, die Räumung und Instandstellung von Land, Strassen, Wegen, Gebäuden, Infrastrukturen, privaten Gewässern etc.

Der Betrag wird Ihnen von unserem Partnerhilfswerk überwiesen, welches Ihren Antrag bearbeitet hat (Caritas oder Schweizerisches Rotes Kreuz).

     Für Gemeinden

Bis auf Weiteres erlauben es uns die verfügbaren Mittel nicht, neue Gesuche von Gemeinden entgegenzunehmen.

Unsere Experten nehmen eine Einschätzung der Gemeinde vor und klären, ob die Kosten pro Einwohner überdimensional hoch sind und ob die Gemeinde über wenig Erträge und eine geringe Leistungsfähigkeit verfügt. Je nach Ergebnis dieser Analyse können wir auf ein Gesuch eintreten oder nicht.

Betroffene Gemeinden wenden sich am besten an unsere beiden Partnerorganisationen, welche die Hilfe für uns umsetzen:

Beiträge können an Restkosten von dringenden Arbeiten direkt nach der Katastrophe, provisorische Instandstellungen, definitive Instandstellungen und Folgeprojekte geleistet werden:

  • Dringende Arbeiten: z. B. Räumung, Sicherungsarbeiten und Prävention damit bei zukünftigen Katastrophen die Schäden möglichst gering sind
  • Provisorische und definitive Instandstellungen: z. B. Brücken, Wege, Strassen und Wiederherstellung von Uferböschungen

     Für Unternehmen

Unternehmen, die alle folgenden Kriterien erfüllen, können ein Gesuch bei uns einreichen:

  • Unternehmen, deren Haftung oder beschränkte Haftung beim Eigentümer liegt
  • Unternehmen, die vor der Katastrophe finanziell gesund waren
  • Unternehmen, die nicht mehr als 50 Vollzeitstellen haben
  • Wenn unsere Unterstützung es ermöglicht, Arbeitsplätze zu retten
  • Unternehmen mit sozialem Zweck werden bevorzugt

Wir leisten Beiträge an Überbrückungshilfe und Restkosten:

  • Überbrückungshilfe: Provisorien, Mehrkosten für z. B. Unterkunft, Verpflegung, Fahrkosten und dringende provisorische Anschaffungen aufgrund des Schadens
  • Restkosten: Nach Übernahme der Kosten von Versicherungen und anderen Stellen z. B. für den Ersatz von Mobiliar, Maschinen, Werkzeugen, Reparaturkosten von Fahrzeugen, Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden etc.