04.10.2019

Ein Jahr nach dem Tsunami in Indonesien: Wie hilft Ihre Spende vor Ort?

Ihre Solidarität macht den Unterschied und zwar für mehrere tausend Menschen auf der indonesischen Insel Sulawesi, welche im Jahr 2018 von einem Erdbeben und einem Tsunami stark zerstört wurde.

Zerstörerisches Erdbeben und Tsunami

Am 28. September 2018 erschütterte ein Erdbeben, gefolgt von einem Tsunami, die indonesische Insel Sulawesi und hinterliess eine enorme Zerstörung. 4340 Menschen starben, 130’000 wurden evakuiert und 109’000 Menschen lebten noch Monate nach der Katastrophe in den zerstörten Gebieten. Die Flutwelle und die Verflüssigung des Bodens haben Gebäude, Strassen, die Kanalisation und Felder zerstört.

13 Millionen Franken Spenden haben Sie uns während und nach unserem Solidaritätstag für die Opfer des Tsunami anvertraut. Dank Ihrer Solidarität konnten bisher wir 15 Projekte unsere Partnerhilfswerke finanzieren. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Im Folgenden zeigen wir Ihnen auf, wie Ihre Spende konkret vor Ort den betroffenen Menschen hilft.

Nothilfe

Direkt nach dem Tsunami haben unsere Partnerhilfswerke gemeinsam mit ihren lokalen Partnern begonnen Nothilfe für die betroffenen Menschen bereitzustellen indem sie Zelte, Decken, medizinische Hilfe für Menschen mit Behinderungen verteilten und Gesundheitszentren und Schulzimmer wieder instand stellten.

Wasser und Hygiene

Ein grosses Problem nach dem Tsunami war die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser. Viele Menschen, wie zum Beispiel die Bewohner des Dorfes Olu, liefen Gefahr verseuchtes Wasser zu trinken. Aufgrund der zerstörten Strassen war das Dorf nur noch per Boot erreichbar und verfügte seit dem Zusammenbruch der Wasserversorgung auch nicht mehr über sauberes Trinkwasser. Unsere Partnerhilfswerke haben die Wasserleitungen repariert, Latrinen gebaut und so dazu beigetragen, dass die Menschen nicht an Krankheiten und Seuchen erkranken. Die wiederhergestellten Bewässerungskanäle tragen zusätzlich dazu bei, dass die Bewohner mehrerer Dörfer die Ernten nicht verlieren und sich ernähren können.

Ein Dach über dem Kopf

Unsere Partnerhilfswerke helfen den Menschen vor Ort ihre beschädigten Häuser zu reparieren oder sie wieder aufzubauen. Aber was passiert mit den tausenden von Menschen, die ihre Häuser nicht am alten Ort wieder aufbauen dürfen? Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebiet von der Küste bis zu 200 m im Landesinneren, wo auf instabilem Boden viele Menschen lebten, von der Regierung als rote Zone deklariert. Dort darf nicht gebaut werden und bis die Regierung neue bebaubare Zonen zugeteilt hat, unterstützen unsere Partnerhilfswerke die betroffenen Menschen mit provisorischen Unterkünften. Zudem erhalten die Familien im Anschluss finanzielle Hilfe, damit sie ihre Häuser in einer sicheren Zone, weiter im Landesinneren, bauen können.

Finanziell unabhängig

Wie soll man nach einer Naturkatastrophe, die nicht nur das Zuhause, sondern auch das Geschäft zerstört hat, wieder finanziell auf eigenen Füssen stehen? Der Tsunami hat Geschäfte, Restaurants und die Landwirtschaft stark zerstört, wodurch sich viele betroffene Menschen verschuldet haben. Wieder arbeiten und Geld verdienen zu können ist ein wichtiger Schritt, um nach einer solchen Katastrophe wieder ein Stück Normalität zurückzugewinnen.
Unsere Partnerhilfswerke haben deshalb Unternehmerinnen und Unternehmer durch finanzielle Unterstützung und Kurse dabei geholfen, ihre wirtschaftliche Tätigkeit wieder aufzunehmen, damit sie wieder für ihre Familien sorgen können. Auch die Bauern haben Samen und Werkzeuge erhalten, um ihre Felder wieder bebauen zu können.

Sie wandeln Ihre Spende in Hilfe um

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