Fünf Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti, das grosse Teile des Landes zerstört hatte, sind die Partnerhilfswerke der Glückskette dabei, ihre Projekte abzuschliessen. Im Jahr 2014 entschied sich die Stiftung für die Finanzierung von sieben weiteren Projekten, welche die Resultate der Wiederaufbau- und Rehabilitationsphase festigen sollen. Seit Beginn der humanitären Hilfe in Haiti hat die Glückskette im Inselstaat 84 Projekte mit 61,8 Millionen Franken unterstützt. Es wurden 2700 Häuser repariert oder neu erstellt, 3300 Latrinen gebaut und 2500 Wasserreservoirs errichtet.
Die Glückskette verfolgte in Haiti konsequent den Ansatz, die Nothilfe mit dem Wiederaufbau und der Entwicklungszusammenarbeit zu verbinden. Die dazu im Jahr 2014 genehmigten Konsolidierungsprojekte beinhalten unter anderem Projekte zur Prävention und Risikominderung im Falle von Katastrophen, insbesondere Wiederaufforstungsprojekte. So werden die lokalen Strukturen gestärkt, wodurch die in der vorangehenden Phase lancierten Projekte von der Bevölkerung autonomer verwaltet werden können.
Mit dieser Strategie schliesst die Glückskette eine Lücke zwischen der Nothilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Nur wenige Stiftungen ermöglichen es ihren humanitären Partnerhilfswerken, solche nachhaltigen Projekte zu realisieren
Anlässlich des fünften Jahrestags hat die Glückskette alle Informationen zu den mitfinanzierten Projekten seit Beginn der Sammelaktionen für Haiti auf ihrer Webseite gesammelt. Besucherinnen und Besucher der dedizierten Seite finden dort Kurzbeschriebe aller Hilfsprojekte, einen detaillierten Bericht über die Erkenntnisse nach vier Jahren sowie Fotos und Videos. Diese Initiative steht im Zeichen der transparenten Informationspolitik, der sich die Stiftung gegenüber der Öffentlichkeit, der Spenderinnen und Spendern wie auch der Hilfeempfänger verpflichtet hat.
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