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Medienmitteilung

Sturzflut in Nepal: Glückskette sammelt mehr als 4 Millionen Franken an Spenden

02.09.2026

Eine Woche nach der verheerenden Sturzflut in Nepal sind bei der Glückskette bereits über 4 Millionen Franken eingegangen. Die Glückskette dankt der Schweizer Bevölkerung für die grosse Solidarität und sammelt angesichts des enormen humanitären Bedarfs weiterhin Spenden für die Betroffenen.

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Eine Woche nach der Katastrophe steigt die Zahl der Opfer weiter: Mehr als 1’000 Menschen kamen ums Leben, über 4’000 werden weiterhin vermisst. Schätzungsweise 90’000 Menschen sind von der Katastrophe betroffen. In den am schwersten getroffenen Gebieten haben Tausende Familien ihr Zuhause, ihr Hab und Gut und teilweise auch ihre Lebensgrundlage verloren. Mehrere Dörfer sind nach wie vor nur schwer erreichbar. 

 

Nothilfe noch nicht abgeschlossen 

Zu den dringendsten Bedürfnissen gehören derzeit Notunterkünfte, der Zugang zu sauberem Trinkwasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Viele vertriebene Familien leben unter prekären Bedingungen. Verunreinigtes Wasser und fehlende sanitäre Einrichtungen erhöhen das Risiko, dass sich Krankheiten ausbreiten. Die Lage bleibt ausserdem instabil, und weitere Überschwemmungen können leider nicht ausgeschlossen werden. 

 

Ernst Lüber, Direktor Programme bei der Glückskette, erklärt: «Dank der grossen Solidarität der Bevölkerung und des Einsatzes unserer Schweizer Partnerorganisationen vor Ort können wir Familien in der akuten Notlage unterstützen. Gleichzeitig setzen wir alles daran, dass die Kinder möglichst rasch wieder zur Schule gehen, die betroffenen Familien ihre Lebensgrundlagen wieder aufbauen und bis zum Winter alle wieder in einer sicheren und warmen Unterkunft leben können.» 

 

Breite Hilfe für unterschiedliche Bedürfnisse 

Bei einer Katastrophe dieses Ausmasses liegt die Stärke der Glückskette in der Erfahrung und der engen Zusammenarbeit mit ihren Schweizer Partnerorganisationen. In Nepal sind mehrere von ihnen seit Jahrzehnten präsent, während andere derzeit ihre humanitäre Hilfe ausbauen. Dazu gehören unter anderem ADRA, Caritas, CBM, das Schweizerische Rote Kreuz, Helvetas, Save the Children und Terre des hommes. 

 

Gemeinsam mit ihren lokalen Partnern setzen sie alles daran, die dringendsten Bedürfnisse zu decken. Sie verteilen Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser und lebenswichtige Güter und leisten auch finanzielle Unterstützung. Zudem ermöglichen sie den Zugang zu Notunterkünften und Gesundheitsversorgung sowie zu psychosozialer Unterstützung für Menschen, die durch die Katastrophe traumatisiert wurden. 

 

Solidarität bleibt entscheidend 

Bereits über 4 Millionen Franken an Spenden sind bei der Glückskette eingegangen. Die Glückskette dankt der Bevölkerung in der Schweiz für diese grossartige Solidarität. Angesichts des grossen Bedarfs ist weitere Unterstützung dringend nötig.  

Spenden sind auf glueckskette.ch möglich. 

Pressemitteilung

Für weitere Informationen

Bitte wenden Sie sich an unseren Berater, der Ihnen gerne weiterhilft.
Fabian Emmenegger

FabianEmmenegger

Kommunikationsverantwortlicher

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