Im Sommer 2024 richteten heftige Unwetter in mehreren Gemeinden in den Kantonen Tessin, Wallis und Graubünden sowie Brienz im Kanton Bern erhebliche Schäden an. Mehrere Menschen kamen ums Leben, Hunderte mussten ihre Häuser verlassen. Unmittelbar nach der Katastrophe rief die Glückskette zu Spenden auf. Dank der grossen Solidarität aus der ganzen Schweiz kamen rund 13 Millionen Franken an Spenden zusammen, die sie in den vergangenen zwei Jahren kontinuierlich einsetzte.
Unterstützung in mehreren Phasen
Soforthilfe
In den ersten Wochen nach den Unwettern leistete die Glückskette Soforthilfe, damit betroffene Haushalte ihre dringendsten Ausgaben decken konnten.
Unterstützung für Privatpersonen, kleine Unternehmen und Vereine
In einer zweiten Phase wurden Spendenkommissionen eingesetzt, um eine faire und transparente Vergabe sicherzustellen. Sie prüften individuelle Unterstützungsgesuche von Privatpersonen, kleinen Unternehmen und Vereinen.Gemeinschaftliche und gemeinnützige Projekte
Zusätzlich wurden Projekte finanziert, um die längerfristigen Folgen der Unwetter zu bewältigen, beispielsweise durch psychologische Begleitung, Unterstützung bei der Wohnungssuche, die Beseitigung von Schlamm oder die Instandsetzung landwirtschaftlicher Flächen.- Unterstützung für Gemeinden mit begrenzten finanziellen Mitteln
Die verbleibenden Spenden sind für besonders betroffene Gemeinden bestimmt, um Restkosten des Ereignisses zu bewältigen oder Massnahmen zu ermöglichen, welche die Bevölkerung vor zukünftigen Ereignissen schützen. Die Glückskette wird diesen Teil der Hilfe in den kommenden Monaten über die betroffenen Kantone abwickeln und die Hilfe damit abschliessen.
Gezielte Hilfe als Ergänzung zu bestehenden Leistungen
“Dank den gesammelten Spenden konnten wir den Betroffenen sowohl kurz-, als auch langfristig beistehen. Solidarität endet nicht wenige Wochen nach einer Katastrophe, sondern dauert so lange wie nötig.”, sagt Stefanie Werder, Leiterin Programme Schweiz der Glückskette. Seit Beginn der Hilfe arbeitete die Glückskette eng mit den kantonalen und kommunalen Behörden sowie mit dem Schweizerischen Roten Kreuz, Caritas Schweiz und fondssuisse zusammen. Die Unterstützung der Glückskette ergänzt die Leistungen der öffentlichen Hand und der Versicherungen, wenn Lücken verbleiben.
Pressemitteilung
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