Besorgniserregende Lage
Laut WHO breitet sich die Ebola-Epidemie derzeit vor allem im Osten der DR Kongo rasch aus. Die betroffenen Gebiete sind bereits durch Konflikte, Vertreibungen und einen eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung stark belastet.
Das Fehlen eines zugelassenen Impfstoffs gegen diesen Virusstamm erhöht das Risiko einer weiteren regionalen Ausbreitung. Hinzu kommen die hohe grenzüberschreitende Mobilität der Bevölkerung und Schwierigkeiten bei der Erkennung neuer Fälle. Rasches Handeln ist entscheidend, um die Epidemie einzudämmen und zu verhindern, dass die Zahl der Betroffenen und Todesopfer weiter stark ansteigt.
Rasche Hilfe zur Eindämmung der Epidemie
Mehrere Schweizer Partnerhilfswerke der Glückskette engagieren sich bereits im Kampf gegen Ebola, insbesondere Médecins Sans Frontières, Medair, das Schweizerische Rote Kreuz und Save the Children. Die Mittel aus dem Nothilfefonds der Glückskette werden für Projekte eingesetzt, die dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und erkrankte Menschen zu behandeln. Dazu gehören insbesondere Isolations- und Behandlungszentren, Tests und Kontaktverfolgung, Hygienekits und Schutzausrüstung für das Gesundheitspersonal, sichere und würdevolle Bestattungen sowie Sensibilisierungs- und Präventionsarbeit in den betroffenen Gemeinschaften.
Der Nothilfefonds der Glückskette
Spenden an den Nothilfefonds der Glückskette ermöglichen rasches Handeln bereits in den ersten Tagen einer Krise. Spenden sind jederzeit möglich unter www.glueckskette.ch.
Dank des Nothilfefonds kann die Glückskette bei Katastrophen und humanitären Krisen rasch handeln. Spenden an diesen Fonds ermöglichen erste Hilfe, noch bevor eine nationale Solidaritätskampagne lanciert wird. Die aktuelle Ebola-Epidemie zeigt, wie wichtig diese Unterstützung ist: In akuten Krisen zählt jeder Tag.
Weitere Informationen
Wenn Sie Fragen haben,
zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.
Tel. 058 458 12 12
Medienanfragen richten Sie bitte an unseren Mediensprecher.

Weitere Nachrichten

80 Jahre Glückskette: Solidarität bleibt trotz zunehmender Krisen stark
25.09.2026Seit 80 Jahren mobilisiert die Glückskette die Solidarität in der Schweiz: 275 Sammlungen und mehr als 2 Milliarden Franken Spenden für Menschen in Not. Zu ihrem 80-jährigen Bestehen veröffentlicht die Glückskette in Zusammenarbeit mit gfs.bern und dem Center for Philanthropy Studies CEPs eine repräsentative Studie, um die Solidarität im Jahr 2026 zu untersuchen. Das Ergebnis: 95 Prozent der Bevölkerung halten solidarisches Handeln für wichtig, und die Spendenbereitschaft bleibt bei der grossen Mehrheit stabil oder nimmt sogar zu. Die vielen Krisen verändern jedoch, wie Menschen entscheiden, wofür und wie sie helfen.

80 Jahre Glückskette und Solidaritätsbarometer 2026
16.09.2026Am 26. September 2026 feiert die Glückskette ihren 80. Geburtstag. Acht Jahrzehnte, 275 Sammelaktionen und 2,2 Milliarden Franken an Spenden zeugen von der grossen Solidarität der Schweizer Bevölkerung.

Sturzflut in Nepal: Glückskette sammelt mehr als 4 Millionen Franken an Spenden
02.09.2026Eine Woche nach der verheerenden Sturzflut in Nepal sind bei der Glückskette bereits über 4 Millionen Franken eingegangen. Die Glückskette dankt der Schweizer Bevölkerung für die grosse Solidarität und sammelt angesichts des enormen humanitären Bedarfs weiterhin Spenden für die Betroffenen.


