Erdbeben in Venezuela
Nach den schweren Erdbeben vom 24. Juni brauchen die Menschen in Venezuela dringend Hilfe. Tausende Menschen haben ihr Zuhause verloren und benötigen Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung. Die Glückskette ruft zur Solidarität auf. Unsere Schweizer Partnerorganisationen leisten bereits lebenswichtige Hilfe vor Ort.
Spenden
Erhaltene Spenden: CHF 10'032'254
Grosse Schäden und dringende humanitäre Bedürfnisse
Zahlreiche Menschen sind ums Leben gekommen, Tausende weitere wurden verletzt oder werden noch vermisst. Die Zerstörung ist enorm. Wohnhäuser, Strassen, Spitäler und weitere wichtige Infrastrukturen wurden schwer beschädigt. Die Katastrophe trifft ein Land, das bereits zuvor stark geschwächt war und in dem viele Menschen schon vor den Erdbeben in grosser Armut und unter prekären Bedingungen lebten.
Die humanitären Bedürfnisse sind enorm: medizinische Versorgung, Notunterkünfte, sauberes Trinkwasser, Nahrung und Güter des täglichen Bedarfs werden dringend benötigt.

Unsere Hilfe
Unsere Schweizer Partnerorganisationen leisten bereits Nothilfe vor Ort: medizinische Versorgung, sauberes Trinkwasser, Nahrung, Güter des täglichen Bedarfs und Zugang zu sicheren Notunterkünften. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihnen, um die Hilfe bestmöglich an die tatsächlichen Bedürfnisse vor Ort anzupassen.
Je nach Entwicklung der Lage kann unsere Unterstützung auch längerfristige Massnahmen umfassen, damit die betroffenen Menschen wieder Perspektiven für die Zukunft erhalten.
Nationaler Solidaritätstag
Am nationalen Solidaritätstag vom Donnerstag, 2. Juli, hat sich die Schweiz für die Menschen in Venezuela mobilisiert und ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen gesetzt. Mit Unterstützung der SRG und privater Radios nahmen Freiwillige und bekannte Persönlichkeiten in den Telefonzentralen in Zürich, Genf, Lugano und Chur den ganzen Tag über Spendenzusagen entgegen. Insgesamt kamen 10’032’254 Franken für die humanitäre Hilfe zusammen.
«Die Katastrophe trifft Venezuela in einer Zeit der Instabilität und Prekarität und ist sehr besorgniserregend. Die betroffenen Regionen sind dicht besiedelt, und sowohl die Wohngebäude als auch die wichtige Infrastruktur sind fragil. Wir befürchten, dass viele Menschen dringend Hilfe benötigen werden, und appellieren an die Solidarität der Bevölkerung in der Schweiz.»

Miren Bengoa
Direktorin GlücksketteJetzt helfen
In dieser Katastrophe ist schnelle Hilfe enscheidend! Ihre Spende ermöglicht rasche und wirksame Hilfe für Menschen, die nach dieser Katastrophe dringend Unterstützung benötigen.
Erdbeben in Venezuela
Neueste Nachrichten
Erfahren Sie die neuesten Nachrichten über die Kampagne. Verfolgen Sie unsere Aktionen, unsere Projekte und die konkreten Auswirkungen Ihrer Unterstützung weltweit.
Alle Nachrichten
Nationaler Solidaritätstag für Venezuela: 10 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe
02.07.2026Am nationalen Solidaritätstag für die Opfer der Erdbeben in Venezuela sind 10'032'254 Franken an Spenden zusammengekommen. Die Glückskette dankt der Bevölkerung in der Schweiz für die grosse Solidarität, den zahlreichen Freiwilligen und Persönlichkeiten in den Sammelzentralen sowie der SRG und den beteiligten privaten Radios für ihre Unterstützung.

Erdbeben Venezuela: Nationaler Solidaritätstag am 2. Juli
30.06.2026Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ruft die Glückskette die Schweizer Bevölkerung zur Solidarität auf: Am Donnerstag, 2. Juli, organisiert sie gemeinsam mit den Unternehmenseinheiten der SRG einen nationalen Solidaritätstag zugunsten der betroffenen Menschen. Von 7 bis 23 Uhr werden in den Sammelzentralen in Zürich, Genf, Lugano und Chur Spendenzusagen entgegengenommen.
Fragen und Antworten
Die Glückskette finanziert humanitäre Hilfe über ihre akkreditierten Schweizer Partnerorganisationen. Diese Hilfe richtet sich nach den dringendsten Bedürfnissen der betroffenen Bevölkerung. Im Vordergrund stehen zunächst lebenswichtige Bedürfnisse wie Notunterkünfte, Zugang zu Nahrung und sauberem Trinkwasser, medizinische Versorgung und, je nach Entwicklung der Lage, längerfristige Unterstützung.
Mehrere unserer Schweizer Partnerorganisationen sind bereits in Venezuela präsent oder in der Region tätig. Sie kennen den lokalen Kontext, verfügen über bestehende Netzwerke und können so besser einschätzen, welche Hilfe unter den aktuellen Bedingungen möglich, sinnvoll und wirksam ist.
Die Hilfe konzentriert sich zunächst auf die dringendsten Bedürfnisse: Nahrung, sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung und Notunterkünfte. Je nach Entwicklung der Lage kann auch längerfristige Unterstützung geleistet werden.
Grundsätzlich gilt: Von 100 Franken, die an die Glückskette gespendet werden, leiten wir mindestens 95 Franken an die Partnerorganisationen weiter, die die Projekte umsetzen.
Die Glückskette arbeitet ausschliesslich mit akkreditierten Schweizer Partnerorganisationen zusammen. Jedes Projekt wird sorgfältig geprüft, und die Partnerorganisationen müssen regelmässig über die Verwendung der Mittel Bericht erstatten.
Die Glückskette analysiert die Projekte, begleitet ihre Umsetzung und kontrolliert die Verwendung der Spenden. Ziel ist, dass die Hilfe gezielt, wirksam und verantwortungsvoll eingesetzt wird – entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen der betroffenen Bevölkerung.
Einige Partnerorganisationen sind bereits in Venezuela oder in der Region präsent und können deshalb rasch reagieren. Gleichzeitig müssen die Sicherheit, der Zugang zu den betroffenen Gebieten und die Koordination mit anderen humanitären Akteuren berücksichtigt werden.
Ziel ist es, so schnell wie möglich Hilfe zu leisten und gleichzeitig sicherzustellen, dass sie gut koordiniert, bedarfsgerecht und verantwortungsvoll umgesetzt wird.
Spenden sind über die Webseite der Glückskette möglich: glueckskette.ch. Zudem kann in jeder Postfiliale gespendet werden.
Jeder Beitrag zählt und ermöglicht lebenswichtige Hilfe für die Menschen, die von den Erdbeben in Venezuela betroffen sind.
Nein. Die Logistik für das Sammeln, Sortieren und Transportieren von Sachspenden in die betroffenen Länder wäre für uns und unsere Partnerorganisationen mit einem sehr hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden. Zudem ist nicht garantiert, dass die Sachspenden den tatsächlichen Bedürfnissen vor Ort entsprechen.
Mit den erhaltenen Spenden können wir die Arbeit unserer akkreditierten Schweizer Partnerorganisationen vor Ort unterstützen. Sie passen ihre humanitäre Hilfe an die Bedürfnisse der betroffenen Menschen an und beschaffen Material in der Regel auf dem lokalen Markt.




